Mittwoch, 23. Januar 2013

iPhone & iPad Carrier Logo ändern

Alternatives Carrier Logo: Pacman Zum Beitrag gestern bzw. zu den darin gezeigten Screenshots erreichten mich einige Nachfragen, die sich auf das Pacman-Symbol bezogen. Das ist ein alternatives Carrier-Logo, das man als kleine Spielerei ganz ohne Jailbreak auf iPhone und iPad zaubern kann. Man benötigt dazu den CarrierEditor für Mac OS X und iTunes. Bernd alias Rosenkrieger erklärt in seinem Beitrag mit Screencast ganz genau, was zu tun ist. Mich hat die Spielerei an die „alten Zeiten“ erinnert, als Alternativlogos und -icons auf meinem System zum Alltag gehörten :-).

Dienstag, 22. Januar 2013

Tap und dann?

In der letzten Zeit verwendete ich auf meinem iPhone Twitterific als Twitter-App meiner Wahl. Ich mag das schnörkellose flache Interface sehr. Leider bringt die App auch nach dem gestrigen Update von Hause aus keine Push-Benachrichtigungen mit. Dafür wurde eine Inline-Bildanzeige hinzugefügt, die mir gar nicht gefallen will. Also habe ich mal wieder über den Tellerrand geschaut und die offizielle und kostenfreie App geöffnet. Diese ist unheimlich schnell und auch sehr schön übersichtlich. Mit einem einzigen Tap erreiche ich – bei bestimmten bekannteren Seiten und WordPress-Blogs – ein kleines Exzerpt und die zugehörige Diskussion auf einer Seite. Das bieten mir meine zwei anderen Apps nicht.

Die folgende Darstellung zeigt zum Vergleich den Alleskönner Tweetbot, Twitterrific und die offizielle App.

3twitter-full
Links: Tweetbot – Mit sehr viel Effekt sehe ich den Tweet unten, Möglichkeiten zum Retweet etc. und die Antworten darüber. Mitte: Twitterrific – Minimalistischer dargestellt: Tweet unten, Antworten darüber. Mehr nicht. Rechts: Twitter – Tweet oben, Exzerpt mit Bild darunter, dann Möglichkeiten zum Retweet etc. Dann kommen die Antworten. (Screenshots in Originalgröße)

Am effizientesten wirkt auf mich die rechte Variante der offiziellen App. Wieder einmal der Hinweis, öfter über den Tellerrand zu schauen.

Montag, 21. Januar 2013

Texte aus dem Netz lesen

Manchmal ist die erste App, die beste App.

Instapaper Icon

Die erste App, die ich auf mein erstes iPad lud, war Instapaper. Auch mein Kindle, den ich Anfang 2011 kaufte, wurde für Instapaper konfiguriert. Damals dachte ich, allein für Instapaper hat sich die Anschaffung schon gelohnt. Ich bin also ein Fan des mobilen „Später Lesens“. Instapaper als „Später-Lesen“-Dienst ist heute sicher den meisten Lesern ein Begriff. Wann immer einem ein Artikel im Netz interessant genug erscheint, um ihn später lesen zu wollen, sendet man den entsprechenden Link per Bookmarklet, Browser-Erweiterung oder E-Mail an Instapaper. Es gibt weitere Dienste wie Readability und Pocket, die später starteten und ähnliche Features anbieten.

Instapaper holt sich den entsprechenden Text und bereitet ihn optisch lesebarer auf. Lesen kann man dann auf einem der vielen mobilen Geräte (Android, Kindle Fire, Nook, iPhone, iPad) oder natürlich auch im Web. (Der Webview kommt dem, was die mobilen Geräte darstellen, leider nicht nahe.)

Für den Lesemodus der Apps kann man die Hintergrundfarbe des Bildschirms, die bevorzugte Schriftart, und -größe, den Zeilenabstand und den Seitenrand selbst konfigurieren. Auch ein automatischer Nachtmodus kann verwendet werden, der sich nach dem eigenen Ort richten kann.

Für gelesene Artikel kann man entscheiden, ob sie in ein Archiv oder verschiedene Ordner gesendet und so gespeichert werden oder einfach gelöscht werden.

In der Praxis

Links aus Twitter und Facebook

Die mobilen Apps bieten weitere Möglichkeiten: Habe ich meine Kontodaten für Twitter und/oder Facebook z.B. hinterlegt, holt sich Instapaper alle Links, die dort von meinen „Freunden“ geteilt wurden und bietet sie mir an. Mit einem Klick gelange ich innerhalb der App zum Artikel, mit einem weiteren speichere ich den Artikel zum späteren Lesen ab, wenn ich das möchte. Artikel, die von meinen Bekannten favorisiert wurden, kann ich mir ebenfalls auf diese Weise anzeigen lassen, ohne die App zu verlassen. Ich finde das sehr praktisch.

Sammeln und Weiterleiten

Alle Ordner haben eigene RSS-Feeds. Über den Dienst IFTTT kann man so z.B. Texte, die in einen bestimmten Ordner gelegt wurden, sogleich z.B. an eine Mail-Adresse oder ein Evernote-Konto verteilen. Sendet man die Links oder Artikel, werden immer die ursprünglichen URLs gesendet und nicht – wie es z.B. Konkurrent Readability macht, die Dienst-Links. Das finde ich sehr wichtig.

Instapaper erlaubt es auch, den ganzen Text zu versenden und nicht nur den Link.

Konzentriertes ablenkungsfreies Lesen

Texte können auf mehreren Seiten aufgeteilt oder scrollend gelesen werden. Ich habe festgestellt, dass ich viel genauer lese, wenn ich NICHT scrolle sondern umblättere. Kleine Änderung, große Wirkung.