700 Euro für eine Website inkl. Redaktionssystem und Shop

04.04.2006, 21:18 in . Trackback-URL, Kommentar-Feed.

Ein herrlicher Beitrag von Markus Stefan über den Kampf um den Kunden im Webdesign.

Hier geht es zum angesprochenen Artikel.

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Kommentare und Feedback (20)

Gravatar von Jörg PetermannJörg Petermann (#)
05.04.2006, 08:00

Was denn, kein Blog mit drin?
Sowas aber auch! :)

Gravatar von MastblauMastblau (#)
05.04.2006, 09:19

Tja leider sterben diese Preisdrücker nicht aus, obwohl diese Leute spätestens nach einem Jahr von der Bildfläche verschwunden sind.

Gravatar von Markus StefanMarkus Stefan (#)
05.04.2006, 10:02

Das Blog hätte es wahrscheinlich als Zugabe gegeben, wären dem Kunden die 700 Euro als zu teuer erschienen. Man braucht ja Verhandlungsspielraum … ;-)

Gravatar von ralphralph (#)
05.04.2006, 12:20

Interessant wäre es ja mal, das Endprodukt im Web zu sehen. Das wird wohl seinesgleichen suchen für den Preis! ;)

Gravatar von designstaudesignstau (#)
05.04.2006, 12:27

Kann mich da nur Ralph anschließen ;-) Das Endprodukt würde ich gerne mal sehen!

Für 700€ bei dem Umfang kann das nichts werden.

Gravatar von ErikErik (#)
07.04.2006, 08:18

Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Solche Auftraggeber fahren dann wahrscheinlich noch mit einem dicken Benz durch die Gegend.

Mich würde mal interessieren, ob sich jemand mit Geldnöten für den Job gefunden hat.

Gravatar von ManuelaManuela (#)
07.04.2006, 08:24

Erik, wie ich auch schon bei Markus im Blog geschrieben habe, denke ich, dass es sich um Schüler oder Studenten handelt, die sich ein kleines Zubrot verdienen und nicht rechnen müssen. Ich gehe mal davon aus, dass der Kunde das bekommt, was er für diesen Preis “verdient” ;-).

Gravatar von UdoUdo (#)
07.04.2006, 13:49

700 Euro das ist ja noch harmlos
schaut euch mal die Preise bei Jobdoo an

Gravatar von jakobjakob (#)
07.04.2006, 23:19

Jobdoo ist allerdings der Hammer. Selten waren Anspruch und Preis weiter von einander entfernt. Ist mir übel.

Gravatar von FlorianFlorian (#)
08.04.2006, 01:06

Nach diesem Beitrag und dem erschreckenden Link zu Jobdoo musst ich doch mal auf myhammer.de schauen und siehe da, dumpingpreise ohne Ende. Ich glaube die Leute sehen Webdesign/-programmierung als kleine Nebespielerei an. Wenn man einem Mechaniker in der Werkstatt 60 bis 80 € die Stunde reine Arbeitsleistung bezahlen muss ist das OK. Wenn man allerdings eine Webseite erstellen lassen will, die einem (laut Sinn) Geld bringen soll, dann reichen 20 bis 100 € für alles???

Geil sind doch solche Leute die ein ganzes Ebay für 500€ haben wollen. :-)

Gravatar von UdoUdo (#)
08.04.2006, 02:31

Prinzip Markt und Nachfrage

auf:
1 defektes Auto -> kommen 3 Mechaniker
1 Webseite -> 500 Webdesigner bzw. Leute die denken sie seien Webdesigner

ich werde jetzt Mechaniker  ;-)

Gravatar von jakobjakob (#)
08.04.2006, 16:09

@Udo: Das mit den Leuten, die denken sie wären Webdesigner hat wohl mit der, am Anfang, recht flachen Lernkurve beim HTML zu tun.
Am besten Du suchst Dir was komplexes, das nicht allzuviele Leute gut können…obwohl, dann kannst Du ja auch gleich beim Webdesign bleiben :)

Gravatar von DanielDaniel (#)
09.04.2006, 00:19

Ja die Konkurrenz ist groß und inzwischen muss ich Kunden (in spe) einfach glauben, das jemand anderes günstiger ist. Ich persönlich wehre mich dagegen indem ich Wartungs- und Serviceverträge anbiete und mit einer größeren Agentur zusammenarbeite die im Fall der Fälle meine Kunden übernehmen würde. Dadurch kann man den Kunden schon eine gewisse Sicherheit vermitteln, die gerade größere Unternehmen schon haben möchten. Was ist schliesslich, wenn der Schüler / Student keine Zeit mehr hat?

Einen Preis mit einem Kunden auszumachen ist nicht einfach. Ich habe mit einem hier ansässigen Motorradhändler (der größte hier in der Stadt) intensive Verhandlungen gehabt. Es ging um

- komplette Seite mit allem drum und dran. – kompletter Shop, den ich (!) auch (midnestens) alle 2 Wochen pflegen sollte. Inkl. Fotos usw. – Administration und Pflege

Gescheitert ist das ganze daran, das der Kunde nicht bereit war über 1000€ auszugeben. Selbst in meiner freundlichsten Kalkulation und mit dem HIntergedanken eine gute Referenz zu haben sah ich da keine Möglichkeit.

Das Ende vom Lied: Der Händler hat immer noch die selbe Seite, keinen aktuellen Shop, wird bei google nicht gefunden (selbst wenn man den Namen eingibt) und eigentlich hat sich nichts geändert.

Ist übrigens eine der teuersten Werkstätten hier … man sollte also wirklich Mechaniker werden.

Gravatar von UdoUdo (#)
09.04.2006, 01:03

@jakob bin kein Webdesigner
mache vorwiegend Programmierung Typo3, PHP und Datenbanken
Das kann auch jeder !?
Wenn ich mir die Sachen bei Jobdoo anschaue scheint es so

normale HTML-Seiten gehen da für 35 € über den Tisch

Mein Entschluß steht fest ich werde Mechaniker ;-

nein, trotzdem geht es weiter :-)

Gravatar von sofazwergesofazwerge (#)
12.04.2006, 16:30

Ist schon bitter, ich höre da auch immer nur.
“Was 10 Links setzen kostet extra?”
“Die Tochter meines Freundes macht das aber günstiger.”
“Ich kenne da jemanen, der das macht.” (Aber keiner bedenkt wohl, dass es da auch Pflege bedarf). :-|

Gravatar von MarcusMarcus (#)
13.04.2006, 12:09

Oder dies bei Jobdoo.

http://www.jobdoo.de/auktion_461554.html

279 für den Aufwand! Kopf schüttel.

Ich werd Strassenmaler.

Gravatar von AndreAndre (#)
13.04.2006, 12:14

Genau deswegen ist es einfach am sinnvollsten sein Können für sich selbst Arbeiten zu lassen.

Denn in Deutschland ist es eben so, Geiz ist geil. Und die wird eben von den Kunden vertretten.

Lieber ein eigenes Projekt machen und die anderen hinterherschmachten lassen ;)

Gravatar von BirgitBirgit (#)
15.04.2006, 10:36

Ich weiß immer noch nicht, ob solche Sachen überhaupt wert sind, sich drüber aufzuregen. Einerseits ist es natürlich ärgerlich, daß die Preisdrücker nie aussterben. Und daß das auf Dauer nicht gut gehen kann, weiß auch jeder (von kompletten Seiten für 150 Euro verkaufen kann keiner leben). Man muß dann eben auch mal nein sagen, um nicht selber draufzulegen.
Ich kenne aber (leider) genügend Leute, die (noch in der Ausbildung sind und) sagen “hauptsache Referenz, das ist das Wichtigste. 300 Euro sind besser als nichts. Und wenn man genug Referenzen hat, kann man immer noch anfangen, richtig Geld zu verlangen”. Oder “du mit deiner Mehrwertsteuer…mach’s doch schwarz!” (darunter sind auch durchaus fähige Leute). Daß das ziemlich kurz gedacht ist, merken leider die wenigsten.
Andererseits denke ich, daß die Mehrheit derer, die eine Dienstleistung zu solchen Konditionen suchen, selbst nicht lang auf dem Markt überleben werden. Diejenigen, die selbst ein gesundes Qualitäts- und Dienstleitungsbewußtsein haben, werden wohl nach wie vor bereit sein, gute Leistung angemessen zu entlohnen. Und die muß man sich dann eben auch durch “preis-werte” Leistung erhalten.

Gravatar von ralph s.ralph s. (#)
18.04.2006, 23:23

@marcus
Allein diese Anforderung (Rechnung nach Fertigstellung, Rechteabgabe, usw.) mit der Vorgabe von 3oo€ ist einfach nur unverschämt und purer wahnsinn!

@birgit
manchmal wäre dies sehr wünschenswert, aber solange es Anbieter mit diesen Preisvorstellungen gibt und es dann auch noch Nachfrager, so lange wird es dieses gesunde Qualitätsbewusstsein nicht geben.

RALPH

Gravatar von kkvodtkkvodt (#)
10.01.2007, 03:42

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