Redesign it… oder wie man günstig an Designvorschläge kommt
Oliver Wagner macht sich zu den aktuellen Wettbewerben BBC Redesign Wettbewerb und Slashdot CSS Redesign Wettbewerb seine Gedanken. Wie man an meiner Überschrift lesen kann, bleibt bei mir der Eindruck, dass man sich hier per Wettbewerb Ideen und Perspektiven verschafft, die als zu kostenaufwendig erachtet werden als dass sie intern bearbeitet oder an eine Agentur gegeben würden. Zum Thema passend: NO!SPEC – feste Rahmenbedingungen für Designarbeiten.
Hier geht es zum angesprochenen Artikel.
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Kommentare und Feedback (3)
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27.04.2006, 12:02
So war ja auch mein erster Eindruck – insbesondere bei dem Slashdot Redesign. Aber ich finde zwei Punkte dazu bedenkenswert:
1. Ist es natürlich jedem freigestellt, an derlei Wettbewerben zu partizipieren. Wer die Sache für unlauter oder unfair erachtet lässt es eben.
2. Bietet sich hier aber gerade jungen Kreativen die Möglichkeit, im Falle eines Gewinnes, eine Referenz zu erhalten, die das bis dato noch leere Portfolio füllt. Das Redesign von Slashdot realisiert zu haben ist sicherlich ein gutes Argument beim Pitchen um neue, dann reale Aufträge. Ohne diese Form des Wettbewerbes wäre besagter junger Designer nie in die Gelegenheit gekommen, mit/für Slashdot zu arbeiten.
Genau aus diesem zweiten Punkt in Kombination mit den absolut unklaren Rahmenbedingungen wächst dann aber meine Kritik.
Findet das Auswahlverfahren ähnlich Transparent statt (vgl. OPL Contest), sieht das schon wieder anders aus.
27.04.2006, 12:43
Ich denke, Punkt 1 ist ausschlaggebend. Jeder kann selbst entscheiden, ob mitgemacht wird oder nicht. Aus der Sicht der Wettbewerbsveranstalter ist so eine Aktion immer eine sichere Sache, denn der Erfolg ist garantiert :-).
27.04.2006, 14:49
auch schon gesehen: potentieller Kunde läßt sich detaillierte Website-Analyse erstellen, meldet und meldet sich nicht – 1. Anruf: man sei noch nicht dazu gekommen, sich damit zu beschäftigen. 2. Anruf: …immer noch nicht… x. Anruf: ach, wir haben uns jetzt doch entschieden, das inhouse zu machen…
Naja, selbst schuld sage ich. Was geht man auch in Vorleistung.