The BritPack, die Site

13.02.2007, 20:51 in netzwelt. Trackback-URL, Kommentar-Feed.

Gerade bei CSSMania entdeckt: Die Site des »BritPack« als Sammlung der britischen Webstandards-Webworker, die ihre beflaggte Unterhose mit Stolz tragen. Hier müssen wohl keine Entscheidungen bezüglich der Organisation des Inhalts a la Webkrauts getroffen werden ;-).

Hier geht es zum angesprochenen Artikel.

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Kommentare und Feedback (14)

Gravatar von anneanne (#)
13.02.2007, 22:19

das logo ist immer noch unschlagbar. aber inhaltlich gibt es da ja nun echt noch nicht so viel zu organisieren, abgesehen von der nabelschau-liste..

Gravatar von thomasthomas (#)
13.02.2007, 23:38

möchte jemand mit mir die österreichische webstandards fraktion gründen? lederhose statt briten short…

Gravatar von patrick h. laukepatrick h. lauke (#)
14.02.2007, 01:15

mal unter uns: obwohl wir nur eine seite zusammengebastelt haben (ich hab den anfang gemacht mit markup, jon hicks hat dann ein bissl in fireworks gewurschtelt, und nach einer schnellen runde edits hab ich dann die ganze sache einfach mal live gemacht), hat die diskussion ueber inhalt, zielgruppe, etc ungefaehr 6 monate gedauert (mit langen pausen, natuerlich)…bis es mir eben dann zu bloed war und ich einfach mal unilateral gesagt hab “jetzt machen wir halt mal was, wenigstens eine seite mit links, da kann man ja nichts falsch machen”…

moral der geschicht: selbst eine einzige seite kann ewige diskussionen verursachen…da muss manchmal jemand die sache in die hand nehmen, da sonst entweder gar nichts, oder ein “design by committee” rauskommt.

Gravatar von Steffen GiersSteffen Giers (#)
14.02.2007, 07:37

Jede Organisition braucht IHREN Führer. (Bitte nicht falsch Verstehen ;o)). Einen Denker und Lenker, einen Organisator, einen der einfach »mal macht«. Tatsache ist: »Viele Hühner gackern aber nur der Hahn kräht«.

Ist jetzt etwas sehr methphorisch gesprochen aber ich denke meine Aussage kommt trotzdem rüber. Es hat noch nie geholfen nur zu reden.

Geben die Webkrauts Seminare? Also sowas ähnliches wie Existenzgründungsseminare wo junge Unternehmer und Entscheidungsträger die Sinnhaftigkeit einer Website, die den Webstandards entspricht, erfahren. Müsste man wohl noch etwas verpacken a la »Ihre Unternehmens Kommunikation…« oder sowas.

Ich weiß, ich weiß. »Und wer soll das machen?«, »Wir haben keine Zeit, Wer bezahlt das, …«

Wenn solche Fragen aufkommen sollte man sich doch fragen wozu ich solch einer Struktur beigetreten bin. Den Button auf der Hompage kann ich mir auch so drauf pinnen.

Gravatar von ManuelaManuela (#)
14.02.2007, 08:33

@patrick: Danke Dir für die Info. Beruhigend und beunruhigend zugleich, das auch bei den Briten nicht so einfach zu definieren ist, worauf genau sie alle so stolz sind.

@Steffen: Auf die Webkrauts bezogen: Ich denke, Jens macht einen sehr guten Job, da er ganz im Gegensatz zu mir, wirklich mal durchgreift und eine Entscheidung fällt, die dann gilt. Was es für jeden Einzelnen für einen Sinn macht, Mitglied, Unterstützer oder was auch immer zu sein, ist sehr subjektiv. Während einige schon viel geleistet haben, sei es in der Organisation oder bei der Site, wollen andere einfach mal nur genannt sein. Es liegt mit fern, darüber zu urteilen.

Tatsache ist, dass es nur sehr wenige gibt, die sich tatsächlich zu Taten aufraffen können. Hier kann man auch nicht von jedem einen bestimmten Beitrag verlangen, den müsste er/sie schon auch selbst definieren. Mir z.B. liegt momentan nix ferner als Seminare abzuhalten, da ich schlicht die Arbeit und Familie vorziehe. An der Gestaltung der Site und der Werbematerialien habe ich mich gern miteingebracht. Ich denke, es wird klar, worauf ich hinauswill, oder?

Für jedes Mitglied müsste meiner Meinung nach klar sein, dass es sich selbstverantwortlich einbringt und nicht immer auf den großen Aufruf wartet. Aber das ist halt nicht so. Bei großen Gruppen noch viel weniger als bei kleinen …

Gravatar von Steffen GiersSteffen Giers (#)
14.02.2007, 09:50

Da bin ich voll und ganz bei Dir Manuela. Ich respektiere eure Arbeit und wollte niemanden bezüglich seinem Arbeitsanteil an dem Projekt, Angreifen. Aber ich habe das Gefühl das sich da so richtig nix bewegen will.

Sicherlich ist das Webkrauts-Projekt ein schwierges und komplexes Unterfangen und hier einen Kommentar zu verfassen ist nicht unerheblich weniger Aufwendig als sich wirklich AKTIV an diesem Projekt zu beteiligen. Das weiß ich wohl.

Wie Du schon bemerkt hast: »Tatsache ist, dass es nur sehr wenige gibt, die sich tatsächlich zu Taten aufraffen können«.

Aber dann Frage ich mich warum nehme ich dann an einem Projekt, wie den Webkrauts teil, wenn ich keine Zeit, Lust oder what ever habe um mich produktiv einzubringen.

Ich erlaube mir, genau so wenig wie Du, ein Urteil über die Leistung eines Einzelnen, nicht das es hier falsch Verstanden wird. Die Gruppe zählt! Aber jede Gruppe ist auch nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

Für was stehen, Deiner persönlichen Meinung nach, die Webrauts? Wo siehst du die Aufgaben einer solchen Organisation, mal losgelöst vom Beitrag eines einzelnen?

Gravatar von anneanne (#)
14.02.2007, 12:40

@steffen: also, wenn ich nochmal dazwischen gackern darf, obwohl ich weder manuela, noch hahn bin:

was genau möchtest du denn jetzt hier diskutieren: die macher-ansage oder doch lieber die, dass die gruppe zählt, die nur so stark sein kann, wie ihr schwächstes glied..? [hallo? letzteres widerspricht jedem einigermassen aktuellen trainingskonzept.]

die idee mit den seminaren find ich toll, aber dafür müsste man ja nun tatsächlich ein kleines institut gründen und “eintritt” nehmen. oder sich als dozent sonstwo verdingen, das kann ja keiner nebenbei leisten.

ich hatte ehrlich gesagt ganz ursprünglich das projekt webkrauts als eine klassische share-knowledge-plattform verstanden, die in deutschland jedem interessierten, aber evtl. des englischen nicht ganz so mächtigen die erkenntnisse und errungenschaften der pioniere (siehe britpack/clogs) nahebringen und erläutern könnte (s. übersetzung wichtiger aufsätze zum thema). die kreation eines coolen namens/logos war in meinen augen der perfekte weg, andere designer und entwickler “anzufixen”.

für mich waren zuvor all die krähenden (und gackernden!) blogVIPS rund um den globus immer gerade deshalb ein grosser ansporn, weil sie völlig unbefangen all ihr wissen vermittelt und zur verfügung gestellt haben – ohne sich selbst dabei gar so wichtig zu nehmen (und dennoch oder eben deshalb waren sie vielen vorbild). wer etwas verstanden hatte, gab es weiter, an jeden, der es wissen wollte. und wer sich als freelancer der guten sache verpflichtet sah, indem er alles tat, verständige kunden heranzuzüchten, trug eben so dazu bei. das zu bündeln war nach meiner auffassung auch die idee bei den webkrauts..?

Gravatar von ManuelaManuela (#)
14.02.2007, 13:37

Für was stehen, Deiner persönlichen Meinung nach, die Webrauts? Wo siehst du die Aufgaben einer solchen Organisation, mal losgelöst vom Beitrag eines einzelnen?

Die Webkrauts haben ein Mission Statement. Da steht gut zusammengefasst drin, was sie machen und machen wollen/sollen/können. Das oberste Ziel:

Die Webkrauts setzen sich dafür ein, die Vorteile der Webstandards auch im deutschsprachigen Raum stärker zur Geltung zu bringen.

Und das macht jedes Mitglied auf seine Weise durch Artikel, bei der Kundenaquise, beim täglichen Beantworten von Feedback und Fragen. Von daher finde ich nicht, dass sich nix bewegt. Als Gruppe vielleicht weniger aber das steht auf einem anderen Blatt. Unter webkrauts.de gibt es Infos und Ansprechpartner, so dass sich jeder, der sich für Webstandards interessiert auch informieren kann und weiterführende Links findet. Klar kann man das immer ausbauen, z.B. durch das schon so lang geplante Metablog, klar könnte man Tagungen veranstalten, Schulungen abhalten, … Aber offensichtlich gibt das die Gruppe in ihrer jetzigen Zusammensetzung nicht her, was schade aber nicht so einfach zu ändern ist.

Gravatar von Steffen GiersSteffen Giers (#)
14.02.2007, 14:08

@Anne, du darfst gerne ;o)

Ein Wiederspruch besteht meinen Aussagen zufolge nur oberflächlich. Es schließt sich doch nicht aus einen starken Kopf und eine starke Gruppe zu haben, oder verstehe ich Dich falsch?!

Die Metapher mit dem Hahn, respektive den Hühnern sollte nur verdeutlichen das man geibildetet Strukturen, wie auch immer geartet, führen muss. Wenn alle immer nur davon Reden was verändern zu wollen aber letztendlich nichts bewegen kann das nich so funktionieren wie man sich das vielleicht wünscht. Gleichwohl so das nicht bedeuten das da keiner was macht. Bitte, bitte nicht falsch Verstehen!

Ich hatte in meinem Blog mal einen Eintrag verfasst in dem heißt es: »Ich habe das Gefühl das wir uns im Kreis drehen. So wie der Hund, der seinem eigenen Schwanz hinter läuft«.

Und so denke ich heute noch. Konsequenterweise müsste man an den Unis einen eigenen Lehrstuhl zu diesem Thema einrichten. An der wurzel Ansetzten. Klar das ist alles nur theoretisch aber schön wärs.

Ich finde die Arbeit der Webkrauts gut. Sehr gut sogar! Aber ich finde genauso das Sie nicht so effektiv ist wie sie sein sollte. Obgleich das auch sehr, sehr subjektiv ist. Die idee der Webkrauts, so wie du Sie beschreibst ist gut. Keine Frage…

Die Siminare finde ich auch toll. Ich kannte mal jemanden, der hat Existenzgründungsseminare abgehalten. Gratis aber definitiv nicht umsonst! Er war im Vertrieb eines gr. Versicherungsunternehmens.

Der Part in dem er gesprochen hat und die jung Unternehmer mit Informationen versorgte, war so aufgebaut das immer wieder best. Themen angesprochen wurden, die verdeutlichten wie wichtig auch eine gute Absicherung des Geschäfts oder der eigenen Arbeitskraft ist. So hat er seine zukünftigen Kunden für dieses Thema sensibilisiert. Fakt ist das diese Themen genau wie Buchhaltung zur Existenzgründung gehören.

Lange Rede kurze Sinn. So hat er sich seine Kunden aquiriert. Der Kunde hatte einen Nutzen durch das Seminar und er durch den Vertrag der entstanden ist. Wobei dort keiner bequatscht worden ist! War eine sehr sachliche und prof. veranstaltung.

Du verstehst worauf ich hinaus will?

Gravatar von RaphaelRaphael (#)
14.02.2007, 19:03

Gute Idee!
Einfach eine Seite, die als Blogroll dient. Eine Community mit verscheidenen Members, die ja doch nicht alle gleich sind.

@thomas: ja, das könntest du machen. Ich würde mitmachen (in zwei Jahren, wenn ich es geschafft habe ein paar besucher auf meine HP zu locken)

Gravatar von anneanne (#)
14.02.2007, 20:23

Er war im Vertrieb eines gr. Versicherungsunternehmens.

ah. verstehe.. praktisch.
wenn ich wieder mal angestellt sein sollte, werd ich meinem unternehmen auch sowas vorschlagen. bis dahin werde ich tun, was ich kann.

Gravatar von Steffen GiersSteffen Giers (#)
14.02.2007, 21:21

@Anne
Ich hoffe Du fühlst dich nicht persönlich Angegriffen!?

Ist wirklich verdammt praktisch… Man nennt das WinWin-Effekt. Ich könnte mir vorstellen das es auch für Freelancer interessant sein kann. Man müsste sich da mal ein Konzept überlegen wie man sowas auf unsere Aufgabe übertragen könnte.

Wenn jemd. Interesse hat sich da mit mir mal ein paar Gedanken zu machen kann mir gerne eine Mail zukommen lassen.

Gravatar von anneanne (#)
14.02.2007, 22:33

keine sorge. bin bloss skeptisch, aber wer weiss, vielleicht hast du ja recht. meiner erfahrung nach will der gemeine entscheider aber ausser in rechtlichen oder finanzdingen eigentlich gar nicht mit sowas belästigt werden. oder wenn, dann erst im konkreten fall, aber nicht in einem allgemeinen seminar (zeitaufwand, denkarbeit..). deshalb glaube ich ja, dass webkrauts und konsorten sich eher im austausch selbst für die projektarbeit stärken oder aber den nachwuchs beeinflussen können.. so wie das auch mittlerweile ganz subtil durch die verbreitung ‘cooler’ css-themes für blogsysteme passiert.

Gravatar von Steffen GiersSteffen Giers (#)
14.02.2007, 23:03

Das mit den Themes stimmt… hab ich auch bemerkt. Dumm nur das den gemeinen User egal ist was da für eine Technik hinter steht. Aber kann ja nicht jeder GEEK sein. So wie wir ;o)

Das die meisten Entscheider mit sowas nicht belästigt werden wollen kann ich so unterschreiben. Man sollte sich so ein Seminar aber nicht Vorstellen wie eine Weiterbildung auf die keiner Bock hat.

Nur die große Frage WIE man es anstellt Interesse zu Wecken lässt sich nicht so leicht beantworten wie wir hier darüber zu Philosophieren.

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