Warum ExpressionEngine das CMS der Wahl sein sollte ...
Das erklärt Ryan Irelan im gleichnamigen Beitrag Why ExpressionEngine Should Be Your Next CMS.
Hier geht es zum angesprochenen Artikel.
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23.05.2008, 12:08
Dem kann ich nur zustimmen, EE ist fantastisch und wird mit Version 2.0 noch besser werden. Einzige Nachteile: der Preis (der noch steigen wird), für manche Kunden sind 300 $ extra nicht mehr zu bezahlen. Beim Support sind Anfänger eindeutig besser beraten, als Profis. Denke aber, dass es mit dem neuen CodeIgniter-Unterbau eine bessere Community für Extrawünsche geben wird.
Ich habe noch ein zweiten CMS im Fokus: Symphony, ziemlich beeindruckend, EE sehr ähnlich, aber in der Startinstallation sehr abgespeckt. Vorteile: XSLT statt selbstgebastelter Templatesprache und sehr schnelle Ergebnisse für den Entwickler. Nachteile: Lizenz etwas schwammig, ständige Betaphase und (noch) fehlende Lokalisation.
Für größere Projekte mit vielen individuellen Wünschen setzte ich aber lieber auf das Webframework Django.
23.05.2008, 19:23
Mir gefällt eigentlich nur der Preis daran nicht, was kann eigentlich die Core Version (Free)?
23.05.2008, 21:32
Das einzige was an EE richtig gut ist das Marketing (leider!). Das Asset-Management ist grauenhaft. Den Tags fehlen wichtige Grundfunktionen. Im Forum Modul ist sehr sehr viel hardcoded (z.B. die Dateinamen der angezeigten Symbole, Problem : GIFS anstelle von PNGs).
Das ganze System ist ein Eile zusammengeworfen und wirkt leider nicht wie aus einem Guss da kann andere (GPL) Software derzeit mehr (auch wenn darüber die schnicki-schnacki Designer ala Veerle & friends kein Wort verlieren, aber wenn man schonmal 10 “Vollversionen” an seine Blog Leser verschenken kann :->)
Ich jedenfalls hab mir mit EE ziemlich die Pfötchen verbrannt (wir haben ein Lizenz inkl. Forum Modul).
Die Version 2 sieht mir leider auch zu sehr nach “netter” Verpackung aus (wer auf Veerle “Designs” steht, ihmo alles zu fancy für ein CMS-Backend-Interface.)
EE == Blender!
Es gibt zig bessere alternativen (für jeglichen Anwendungszweck) u.a. :
- Drupal – Typo3 – Wordpress – MT – …
My-2-Cents
23.05.2008, 21:56
Auf den ersten Blick scheint das manchmal so, aber wenn man mit Profis zusammenarbeitet lernt man eine Menge Tricks auf die man so nicht gekommen wäre. Sicher hat EE auch seine Schwachstellen, doch vieles ist bekannt und eine Menge wünsche werden mit V2 wohl erfüllt werden. Zum neuen Asset-Manager gibt es schon einen Screencast.
Hättest du dir den Code und die Möglichkeiten von CodeIgniter mal angesehen, würdest du EE2 nicht schon im Voraus so abwerten.
Und typo3-Projekte, WordPress-Projekte hatte ich alles schon hinter mir, war nicht sehr erfreulich. WordPress will einen üblen Code … PHP-Code innnerhalb von HTML-Attributen, bäääh, wie grausam.
Und im übrigen ist Blender doch cool :P
23.05.2008, 23:30
Ich gebe da bustaa absolut Recht.
24.05.2008, 08:22
Meine Favoriten sind Typo3/ Typolight.
Für größere Projekte nehme ich Typo3. Für kleinere Arbeiten ist TypoLight meine Wahl.
Die Einarbeitung lohnt sich auf jeden Fall. Wobei man für Typo3 einen langen Atem mitbringen sollte.
Gruß Friedrich
24.05.2008, 08:51
@Stefan
Den neuen Screencast habe noch nicht gesehen.
Der Umstieg auf ein Framework sagt doch erstmal nichts über die Qualität des CMS aus. Ich dem 1. Screencast verkaufen die ja auch ein Javascript Slide/Toggle als Weltwunder (heh!).
PS: Ja, Blender ist secksy :P
<SNiP>
Alles schön und gut aber Wordpress/Drupal/etc. kosten eben halt mal nix.
EE ist halt gerade mal schick weil ein paar “Designer” mit hübschen Blogs das Ding in den höchsten Tönen loben (simple features werden da als das non-+-ultra “verkauft”). Klar sind manche Features schöner gelöst als z.B. in WP (Custom Fields) aber gegen Drupal CCK ist das auch wieder nur kindercola :].
Zum Glück kann sich ja jeder relativ einfach selbst ein Bild von dem ganzen machen (Core Version, leider ohne Forum). Auf keinen Fall sollte man das Ding vorschnell kaufen (!).
Gruß,
B
24.05.2008, 10:07
wenn ich an einem CMS erst “mit Profis zusammenarbeiten” muss, um “Tricks” zu lernen, damit das Ding nach meinen eigenen bzw. Kundenwünschen funktioniert, kann ich auhc gleich bei TYPO3 oder einem anderne OpenSource-CMS bleiben. Ich erwarte von einem kommerziellen CMS, daß ich effiezient und flexibel entwickeln kann, da sollten Profi-Tipps wirklich nur am Rande nötig sein. Alles andere ist einfach durch MArekting aufgeblasener Schrott…
24.05.2008, 10:30
@Friedrich: TypoLight kannte ich nicht, hört’ sich aber wirklich recht toll an, muss ich mir mal genauer anschauen. Die Seite von denen ist meiner Meinung nach auch recht gut gemacht :)
Danke für den Tipp! :)
24.05.2008, 13:54
@busta: EE wurde von Grund auf neu programmiert (auf der Basis von CodeIgniter, das OpenSource ist), und da CodeIgniter eine hohe (Code)qualität hat, ist auch beim CMS aller Wahrscheinlichkeit nach eine Menge Neues zu erwarten.
Und ganz sicher verkauft EllisLab Ajax-/JS-Funktionen nicht als „Weltwunder“, sondern zeiget, wie man moderne Techniken zur Verbesserung der Usability ins System einbinden kann.
Bei der Wahl eines CMS für Kunden kommt es nur auf zwei Faktoren an:
1. ein fantastisches, einfach zu bedienendes Interface, das nicht von Technikern für Techniker gemacht ist. Die Bedienung muss für Laien verständlich sein, und das Layout sollte ansprechend sein, damit die Arbeit damit Spaß macht (sonst meidet man sie üblicherweise).
2. Installation, Einrichtung und Konfiguration sowie Erstellen von Templates und Datencontainern muss leicht und schnell zu realisieren sein. Und als (mein religiöser) Bonus: URL und Code müssen sauber und suchmaschinengerecht sein.
Schon an diesen einfachen, simplen Grundsätzen scheitern die meisten Systeme nach 15 Minuten Testphase.
Gerade simple, durchdachte Konzepte sind der Grund warum diese „Designer“ das Tool so loben und auch selber nutzen. Die produzieren damit Content auf Ihren Websites und reden nicht bloß daher.
@ fddfsfs: Natürlich steht das alles in der sehr guten Dokumentation und man kann auf viele Arten seine Ziele mit EE erreichen; aber Fans, die damit jahrelang arbeiten, bringen Ideen ein, auf die man selber nicht gekommen wäre.
24.05.2008, 22:12
@stefan
naja naja von hoher codequalität würde ich da mal nicht sprechen. Die Sites die es produktiv nutzen kann man an einer Hand abzählen und das sind mega-low-traffic sites ! .
Gerade simple, durchdachte Konzepte sind der Grund warum diese „Designer“ das Tool so loben und auch selber nutzen. Die produzieren damit Content auf Ihren Websites und reden nicht bloß daher.
Hm naja für mich sind “hardgecodete” Image Namen in PHP-Klassen nicht gerade durchdachte konzepte (Die imho peinliche Antwort vom EE-Support im Forum erspare ich mal allen hier.).
Oder die 0 dokumentiere “Form Security” die jegliche eigene Nutzung von “AJAX” in EE 1.6.x fast unmöglich macht (außer man wusselt sich durch den Code).
Man vergesse nicht die “Templates” (PHP-Sourcen !) für Forum und Wiki :
function forum_table_heading() { return <<< EOF <TABLE ...> EOF; }Oder einfach mal Custom-Fields im Kalender (Query) nutzen … fun fun fun …
<SNiP>
Wenn du happy mit dem Ding bist so-be-it.
Ich kann nur dieses
unerträglicheFanBoy getue nicht mehr ertragen denn :Bei EE gilt definitv nicht : you get what you pay for :[
EOT,
b
25.05.2008, 15:45
@bustaarama:
bq.Die Sites die es produktiv nutzen kann man an einer Hand abzählen und das sind mega-low-traffic sites
Das würde ich ja mal nicht unterschreiben und aus Erfahrung kann ich sagen, dass EE sehr viel weniger Trouble macht als MT was den Server angeht.
Man kann und sollte Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Alle genannten Systeme haben ganz sicher ihren berechtigten Einsatzort. Ob EE das wert ist, was es kostet, vermag ich objektiv nicht zu sagen. Der Support ist jedenfalls unglaublich engagiert. Was ich von einem anderen System – für das ich bezahlt habe – leider gar nicht sagen kann. Subjektiv bin zumindest ich nach ausgiebiger Arbeit mit WP und MT mehr als zufrieden mit dem, was EE bietet.
Natürlich ist es nicht perfekt, aber das liegt wohl auch an den jeweiligen individuellen Anforderungen. Für etliche Einsätze hat sich – auch die Core-Version – für Kunden als genau passend erweiterbar erwiesen. Zeig mir mal bitte das System, das genau das korrekt macht, was man sich jetzt und in ein paar Jahren so alles überlegt. Das wird wohl nur was selbst programmiertes sein und das kann nicht jeder. Ich zumindest nicht.
So Artikel wie der oben verlinkte, zeigen Interessierten Möglichkeiten auf. Nicht jeder ist ein Profi. Deshalb habe ich das verlinkt.
25.05.2008, 20:36
@Manuela
ich bin nur Leser der Page und kein Programmierer. Was mir jedoch negativ auffällt, dass diese Page mit EE läuft und über 500 Elemente geladen werden müssen, bis die Page “steht”.
Bei einer solch tolle Page wie Deiner, ein sehr negatives Merkmal
26.05.2008, 08:09
@Marc: Ich finde es merkwürdig, was Du an einer “solch tolle(n) Page” negativ findest. Ich kann nix Negatives daran sehen, dass die Seite mit EE läuft. Wo Du die 500 Elemente hernimmst, weiß ich auch nicht.
26.05.2008, 13:16
@Manuela
Ich meinte Sites die auf dem CodeIgniter-PHP-Framework aufbauen (=Rails clone ala CakePhp & friends) :-).
b
28.05.2008, 17:24
Interessante Kommentare, auch das hier ist mir etwas schleierhaft:
“Die Sites die es produktiv nutzen kann man an einer Hand abzählen und das sind mega-low-traffic sites!”
Naja, jedem das seine. Wir haben Drupal (ausgiebig, inkl. custom modules) und EE ausprobiert. Aktuell läuft unsere Page auf EE und es war definitiv die richtige Wahl. EE bringt einige Vorteile mit sich, die Drupal fehlen – so ist im Grundsystem schon “fast” alles was man für eine anständige Seite braucht. Weiter kann ich mit EE die dynamischen Sachen in mein Template tun, statt umgekehrt (jeder der Drupal kennt, weiss was für ein, zwar valider, aber schlechter und aufgeblasener Code generiert wird und damit muss man sich abfinden, will man nicht jede theme_ Funktion überschreiben…)
Umgekehrt kann man ähnliche Vergleiche anstellen. So wird mir jeder, der schon mal eine angepasste Funktionalität in Drupal oder ein Modul erstellen musste, zustimmen, wenn ich sage, dass die Drupal API sehr (seit Version 6 noch besser), sehr angenehm ist. Bei EE hingegen, trotz relativ guter Developer Doku, frage ich mich oft bei den Plugins und Extensions, wie ich auch die kryptischen Namen der Constants etc. von selber gekommen wäre, von den coding guidelines spreche ich erst gar nicht…
Jedem das seine, am Schluss gewinnt das System, welches für einen bestimmten Zweck und für einen “dummen” User die einfachsten Werkzeuge bietet, seine Homepage aktuell zu halten.
30.05.2008, 19:58
ich bleibe erstmal bei wordpress, das muss erstmal vertieft werden :D
02.06.2008, 08:55
Eine gute Übersicht über Contentmanagementsysteme geben folgende Links:
http://www.cmsmatrix.org/matrix/cms-matrix
http://www.cms-vergleich.de/cms/?s=cmsauswahl
Gruß Friedrich
03.06.2008, 20:30
@marc & manuela
“Wo Du die 500 Elemente hernimmst, weiß ich auch nicht.”
Der IE zeigt beim Laden einer Seite an, welche Elemente er bereits geladen hat. Damit ist die Dokumentstruktur gemeint, also geschlossenen HTML-Tags.
Das Laden dieser Seite dauert bei mir ungefähr 45s. bei (DSL 6000).
03.06.2008, 20:32
356.5K Total size
53 HTTP requests
http://developer.yahoo.com/yslow/
12.06.2008, 08:27
Typo3 ist um Welten besser und: Open Source, und: am weitesten verbreitet, und: am flexibelsten einsetzbar, und: die meisten (Geschäfts)Kunden haben bereits eine Typo3-Site und wollen gewiss nicht, dass umgestiegen wird.
Warum also 300$ für so einen Käse ausgeben, wenn es Open Source um Welten besser geht?
Denn nichts wird konsequenter gepflegt und geupdatet als OpenSource – im Interesse der Entwickler schon selber!
12.06.2008, 08:36
@Chris: “es” ist das Entscheidende. Für Seiten wie z.B. pixelgraphix hier wäre Typo3 so was von überdimensioniert, WP dagegen ist zu einfach gestrickt. Es kommt auf das Projekt an, was wann wo greift. Dass die meisten Kunden bereits eine Typo3-Site hätten, könnte ich nicht sagen. Diese subjektive Sicht entsteht wohl eher aus dem eigenen Angebot heraus. Und ganz ernsthaft und für große Projekte eingesetzt ist Typo3 wohl auch nicht mehr so ganz kostenlos, schon gar nicht für den Kunden :-).
12.06.2008, 08:44
Chris, natürlich hast du recht was die Reife von Typo3 betrifft, allerdings sagt Manuela auch genau richtig, dass Typo3 nicht für jeden Kunden geeignet ist, so wie EE, Drupal, WP oder irgendein anderes CMS dem einen oder anderen Entwickler oder auch Kunden entweder besser oder schlechter liegt, speziell auch die Bedienung von Typo3 ist für manche Kunden, die nicht eine 200seitige Website haben, nicht immer unbedingt einfach und Typo3 kann, wie Manuela schon sagt, auch ganz schön teuer werden!
17.06.2008, 11:53
“Die Sites die es produktiv nutzen kann man an einer Hand abzählen und das sind mega-low-traffic sites!�
Veerle’s Blog ist alles andere als Low-Traffic (54.000 Alexa!).
Expression Engine mag eine hübschere und oder besser beworbene Stellung einnehmen. Ich würde aber EE noch nicht mit Giganten System wie TYPO3 verglechen wollen. EE tritt gegen WordPress, Drupal, MT und auch TextPattern an, steht ziemlich alleine da mit der Taktik dann doch reichlich Geld im Gegensatz zu allen anderen dafür zu verlangen. Normalerweise wird so etwas zum Wachstumshindernis, da sich nur gering Communities aufbauen – man vergleiche den Giganten WordPress. Wenn einem der Code persönlich nicht schmeckt ist das eine andere Geschichte, dennoch sollte man aufpassen, dass kommerzielle Systeme teilweise perfide Marketingtaktiken betreiben und eben gerade Traffic-reiche und werbewirksame Webseiten “ausstatten” wie Veerle wie Dan Cederholm.
Ich persönlich sehe immer nichts was mit dem einen System der “leichteren Schiene” nicht auf den anderen auch gut je nach Übung umzusetzen ist. Ein großer Unterschied besteht jedoch in der Weiterentwicklung, wo WordPress von großer Community profitiert und stets die neuesten Trends und Widgets einfach bereithält, wo AJAX schon seit Jahren Einzug gehalten hat.
Wenn EE so gut ist wie angepriesen sollte es sich umsonst in Vollversion auch für kommerzielle Projekte dem Markt öffnen und den Kampf auch ernsthaft aufnehmen.
17.06.2008, 11:59
Jedem das seine, EE kostet zwar etwas aber ohne mich auf eine lange Diskussion einlassen zu wollen oder hier ein Buch zu schreiben, hat eben die Tatsache dass es etwas kostet einen enormen Vorteil gegenüber Wordpress, Drupal oder ähnlichen “gratis” Projekten – und zwar der Support und das Gesamtpaket an Features das aus einer Hand kommt. Weite finde ich auch dass 90$ resp. 250$ für kommerzielle Websites keine hohen Anschaffungskosten sind.
Zum Schluss noch einmal: jedes CMS hat seine Vorteile, man muss immer kritisch genug sein und den Anwendungsfall genau betrachten, auch hat EE schon lange den Konkurrenzkampf nicht nur aufgenommen, sondern führt ihn auch relativ gut durch.
14.08.2008, 16:25
Das Forum-Modul von Expressionengine ist effektiv – wie hier auch schon angemerkt – praktisch unbrauchbar. Ansonsten aber hat EE eine Flexibilität, die ich sonst bisher nicht gefunden habe ….
09.10.2008, 20:05
EE sieht ja schön und gut aus, auch die Plugins (Addons) scheinen Qualitativ makellos auf Grund dessen, dass halt nicht jeder x beliebige daran rumwerkeln kann/darf, allerdings wüsste ich nicht warum ich jetzt so viel geld für eine einzige Lizenz ausgeben sollte, wo es doch z.B. das kostenlose Wordpress gibt, dass eine 5 Minuten installation bietet, über 2000 Plugins, kinderleichte Bedienung und sau flexibel.
Klar, die Einarbeitung in Wordpress hat doch schon etwas an zeit gekostet, da dieses PHP/HTML gemisch schon speziell ist, aber dafür bieten sie auch einen sehr detailliert beschriebenen Codex an, der wirklich keine Lücken hat und sogar mir, als PHP nichts-ahner ohne Probleme geholfen hat, für mich und meine Kunden komplexe und trotzdem simple Infrastrukturen aufzubauen.
Nein, EE müsste mir schon etwas einzigartiges bieten, um mich zum kauf der Lizenz zu überzeugen.
09.10.2008, 20:55
@Rene: Bietet es dir im Vgl. zu Wordpress auch. Beide kann man nicht vergleichen, weil WP nicht mal die Hälfte kann.
09.10.2008, 21:30
Wenn du das so direkt sagen kannst, glaube ich dir das auch. Ich werde daher sicher mal einen Blick in die Core Version werfen, die ich vorher gar nicht entdeckt habe.
09.10.2008, 21:46
Ah, eine Frage noch (tschuldigt diese Aufwühlung alter Themen). Wie sieht es eigentlich mit der Multilangual unterstützung aus? Habe dazu nicht so viel gefunden. Bei Wordpress benutze ich ein Plugin, allerdings läuft das instabil. Bis jetzt habe ich keine Wordpress ähnliche Software gefunden, die erstellen von Multilangualen Seiten ohne Zweitinstallation erlaubt.
Da aber EE nicht direkt eine Blogsoftware ist, sondern eine CMS Software die Blogeigenschaften unterstützt, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass so etwas schon erweitert wurde.
Übrigens, auch gerade gefunden:
http://habariproject.org/en/
Sieht vielversprechend aus, aber bis es mal ausgereift ist.
18.11.2008, 15:05
Ich bin erst vor kurzem auf EE gestossen und bin sehr froh darüber.
ich kann kein php und möchte es vorerst nicht erlernen. ich mache meine designs und programmierung immer von hand (ja, in einem text editor).
Anderen systeme welche ich kennenlernen musste (joomla, drupal, etc) arbeiteten gegen mich. d.h. ich musste immer zuerst tonnenweise sachen, welche ich nicht brauche, rauswerfen. EE scheint da anders zu funktionieren: man added die sachen die man braucht hinzu. eines nach dem anderen. wo man will, wie man will… u
nd der grösste vorteil (auch auf lange sicht) man kommt mit ein paar wenigen plugins aus!
jemandem der selbst html und css schreibt kommt das system sehr entgegen. ich persönlich verzichte auf templates. sogar mein kleiner bruder kann eine homepage mit joomla erstellen. aber was er da genau macht weiss er sicher nicht.
ich persönlich bin froh gibt es ein gefane rund um EE. das ist ähnlich wie bei dem mac gefane: man bekommt einfach ein bisschen mehr als bei den anderen und dem wird man erst bewusst wenn man mal beide systeme lange zeit gebraucht hat (ja, ich war pc supporter = überhorror). warum sollte ich meine zeit mit joomla konsorte verwenden. würde mir vorkommen wie jemand der word braucht, aber ständig darüber flucht.
ich brauche EE weil es für mich nichts besseres gibt! ich bin froh gibt es ein gefane. denn von nichts kommt nichts. je mehr ich mit EE arbeite desto mehr leute möchte ich überzeugen dass dies das beste system ist…
für leute mit fundierten html und css kentnisse, welche nicht alle 3 jahre eine neue programmiersprache lernen möchten, kenne ich kein besseres system…
meine 2cts..
11.06.2009, 11:16
Gute Diskussion bislang.
Es wird auf jeden Fall klar deutlich, dass viel von der persönlichen Meinung abhängt. Ich arbeite seit 1999 in der Branche und habe fast jedes System ausgiebig getestet und sehr viele bereits auch kommerziell eingesetzt.
ExpressionEngine, und das sage ich wirklich völlig unvoreingenommen, ist für viele Projekte eine hervorragende Lösung. Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass sauberer HTML Quellcode und Designs die nur mit CSS realisiert werden, inzwischen Standard sind.
Mit ExpressionEngine ist es ein leichtes, genau das auszugeben, was man möchte. Von daher ist es auch kein Wunder, dass viele bekannte Webdesigner bei ihren eigenen Seiten auf das System setzen. Die einfache und volle Kontrolle über das, was vom CMS ausgegeben wird ist für viele das A und O.
Sicherlich gibt es CMS die mehr Plugins bieten, besser erweiterbar sind, wo die Software selbst kostenlos ist etc.
Wenn es um kommerzielle Projekte geht (und ich gehe mal davon aus, wir sprechen hier nicht Lieschen Müllers Gartenhomepage) ist der Preis für EE vernachlässigbar klein.
Nach kurzer Einarbeitung sind damit fertige HTML/CSS Prototypen sehr schnell, sauber und leicht umgesetzt. Mit dem Controlpanel kommen nach meiner Erfahrung fast alle Kunden leicht zurecht und sind zufrieden damit.
Zuguterletzt gibt es auch eine nette deutsche ExpressionEngine Community wo einem schnell weitergeholfen wird.
Alles in allem 4,5 / 5 Punkten für ExpressionEngine. Und die bald erscheinende Version 2.0 sollte dann doch die vollen 5 Punkte bekommen. Hoffen wir es!
Schöne Grüße, Marc
11.06.2009, 11:57
Grüss dich Marc
Danke für die Verlinkung auf ExpressionEngine.de ;) Ich amch da ja seit einiger Zeit ein wenig die Newssektion.
Selber hat mich jetzt Expressionengine noch nciht wirklich in den bann gezogen, obwohl ich inzwischen eine kommerzielle Lizenz habe. Neusterdings hat es mir Drupal angetan und der Einstieg viel mir leichter, als bei ExpressionEngine. bei EE scheint mir einfach alles wesentlich umständlicher gemacht, als es sein könnte. Vielleicht müsste ich mich auch mehr damit befassen, muss aber sagen, das der Einstieg in EE wesentlich schwerer fällt als Designer, als bei anderen Lösungen wie Wordpress oder Drupal. Vor Allem die Doku von EE.com ist wesentlich schlechter aufgebaut, als die der Konkurrenz. Ich habe beispielsweise nie eine wirklich gute Beschreibung zu den Platzhaltern und deren Einfluss gefunden. Vielleicht hat sich das inzwischen geändert, seit meinem Beitrag in deren Forum.
Wie siehst du der Vergleich zwischen bsp. Drupal und EE?