Aktuelles aus Web- und Sideblog
Icons for Interaction:
Mr. Icon, alias Jon Hicks, stellt seine für den Vortrag »Icons for Interaction (not just decoration)« auf der @media 2009 verwendeten Slides als PDF ins Netz. Sehr sehenswert auch ohne Vortrag.
Deutschsprachige Twitter-Einführungen
Gestern fragte ich über Twitter nach empfehlenswerten Einführungen in den Umgang mit Twitter. Diese wollte ich einem Freund zukommen lassen. Ich habe gute Tipps bekommen, die ich hier schnell weitergeben möchte:
- »Falls Sie bei Twitter nicht weiter wissen: Twitterwissen, das Ihnen Flügel macht!« ein PDF von profinetworking.com
- »Twitter How-To – Eine Einführung in Twitter« von Ralph Hutter a la Pixelfreund bei Slideshare
- Das »Starterkit«von Karsten Sauer
- »Der ultimative Newbie-Guide zur Twitter-Kompetenz« von Heide Liebmann
- »It´s Twittertime – how to use Twitter!? Wie funktioniert Twitter?« im Euroweb Blog
- und auf Englisch »A Guide To Twitter: What It Is, How To Use It And Twitter Tools« bei Lost Art Of Blogging
Vielen Dank noch einmal an die Tippgeber!
Fever: Feeds mit Temperatur
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Shaun Inman holt nach Mint nun mit Fever zum nächsten großen Schlag aus. Fever ist ein RSS-Reader, der auf dem eigenen Web-Space installiert werden kann. Er richtet sich besonders an Leute, die ihre Feeds nicht alle halbe Stunde checken können oder wollen. Dazu bietet Fever in »Hot« interessante und viel diskutierte Artikel anhand der Temperaturskala übersichtlich sortiert an. Gezeigt wird dabei jeweils der meist diskutierte Artikel und kleiner darunter die Meinungen dazu. Diese zieht Fever aus den abonnierten Feeds, die man »hübsch verstecken« kann, wenn man mag. »Kindling« beinhaltet die Feeds, die einem wirklich wichtig sind, in »Sparks« werden die abgelegt, die nur dann eine Rolle spielen werden, wenn ihre Artikel auch von anderen diskutiert bzw. verlinkt werden.
Diese Automatisierung der »heißen Feeds« kann man praktischerweise über verschiedene Zeiträume abrufen, also z.B. die heute sehr begehrten Artikel oder die der letzten Woche, beginnend mit vorgestern.
Ansonsten bietet Fever wie alle anderen Reader die Sortierung in Gruppen, eine Suche, Tastaturnavigation, das Speichern interessanter Artikel sowie Import & Export. Mein Import aus dem Google-Reader klappte problemlos. Sehr praktisch ist es auch, dass man pro Gruppe oder pro Feed einstellen kann, ob nur ein Exzerpt oder der volle Text gezeigt werden soll.
iPhone- und iPod-Touch-Nutzer können sich über eine speziell optimierte sehr ansprechende Oberfläche freuen.
Fever kostet $30 und man kann es nicht vorher ausprobieren. Allerdings steht eine sehr gute Einführung per Screencast bereit.
Webstandards-Magazin-Abo: Die Gewinner stehen fest
Vielen Dank für die rege Beteiligung am Gewinnspiel und die zum Teil spannenden Tipps in den Kommentaren. Die Gewinner der drei Abos stehen nun fest:
Herzlichen Glückwunsch! Ihr bekommt eine Mail von mir.
Drei Abos warten: Das Webstandards-Magazin geht in die zweite Runde!
Am 26. Juni 2009 ist es wieder soweit: Das Webstandards-Magazin kommt zum zweiten Mal in den Handel. Schwerpunkt diesmal: »Web-Anwendungen«. Das kommende Heft wird wieder interessante Artikel und Themen bieten. Hier ein kurzer Auszug aus der Themenliste (ich durfte exklusiv beim Magazin »spicken« :-):
- »RIAs bestimmen das Verhältnis von Kreation und Technik neu« von Reto M. Kiefer
- »Webapplikationen: Interface und Usability« von Nicolai Schwarz
- »Best Practice Beispiel Silverlight« von Axel Quack
- »Interaction Design Patterns« von Markus Drews
- »VMWare, Parallels & Co: Ein Muss für Webentwickler?« von David Maciejewski
- »Google Maps API für Routenplanung nutzen: Ein Tutorial mit Code« von Christina Rankers
- »Ineffizienter jQuery-Code« von Alexander Farkas
Mit dabei ist auch ein Artikel von mir zum »Making of« des Webkrauts-Logos. Außerdem habe ich drei(!) Abos zur Verlosung bekommen, die schon ab Ausgabe 1 gelten.
Was müsst Ihr machen um an der Verlosung teilzunehmen? Schreibt eine Kommentar zum Thema: »Meine aktuelle Lieblings-Site ist …«. Ich bin gespannt.
Unter allen ernstzunehmenden Kommentaren werden die Gewinner am 07. Juni 2009 nach 18 Uhr gezogen. Viel Glück und natürlich vielen Dank an Ansgar und das Webstandards-Magazin!
Der goldene Schnitt im Webdesign:
In »What’s Golden« diskutiert Jason Santa Maria die Drittelregel und ihren Anwendbarkeit heute.
XHTML gegen HTML
Aktuell wird in der Entwickler-(Twitter)-Welt die XHTML-gegen-HTML-Debatte mehr oder weniger heiß geführt. Eric Eggert fasst die wichtigsten Argumente in »Aufs falsche Pferd gesetzt« knapp zusammen und kommt zu dem Fazit:
Letztlich ist es eine Stilfrage, was man schreibt, schließlich sind XHTML1 und HTML4 aus Spezifikationssicht deckungsgleich.
Weiter geht’s bei Eric.
I find it quicker […] to tweak font settings in code than to laboriously render pages in Photoshop
Jeffrey Zeldman ist gerade dabei seine Site neu zu gestalten. Soweit, so gut. In einem kleinen Posting dazu spricht er mir quasi aus der Seele:
I designed the grid in my head, verified it on sketch paper, and laid out the footer bits in Photoshop just to make sure they fit and looked right. Essentially, though, this is a design process that takes place outside Photoshop. That is, it starts in my head, gets interpreted via CSS, viewed in a browser, and tweaked.
Do not interpret this as me dumping on Photoshop. I love Photoshop and could not live or work without it. But especially for a simple site focused on reading, I find it quicker and easier to tweak font settings in code than to laboriously render pages in Photoshop.
Es lässt sich so viel Zeit und Energie beim Gestalten sparen, wenn nicht jeder Pixel in Photoshop vorgeplant werden muss!
Webdesigner haben es schwer!:
Ich bin ein Verfechter, daß gutes Webdesign ein Handwerk ist. Es muss auch zu einem gewissen Grad eine Berufung vorhanden sein. Denn alles ist nicht erlernbar. Zu einer ansprechenden Webseite gehört nämlich auch eine Portion guter Geschmack, Fingerspitzengefühl und vor allem Erfahrung. (Jürgen Liechtenecker)
Was Sie über CSS-Frameworks wissen sollten ...:
Fassen Dirk Jesse und Nils Pooker im gleichnamigen Essay zusammen.