I find it quicker […] to tweak font settings in code than to laboriously render pages in Photoshop

23.04.2009, 06:32 in webdesign, photoshop. Trackback-URL, Kommentar-Feed.

Jeffrey Zeldman ist gerade dabei seine Site neu zu gestalten. Soweit, so gut. In einem kleinen Posting dazu spricht er mir quasi aus der Seele:

I designed the grid in my head, verified it on sketch paper, and laid out the footer bits in Photoshop just to make sure they fit and looked right. Essentially, though, this is a design process that takes place outside Photoshop. That is, it starts in my head, gets interpreted via CSS, viewed in a browser, and tweaked.

Do not interpret this as me dumping on Photoshop. I love Photoshop and could not live or work without it. But especially for a simple site focused on reading, I find it quicker and easier to tweak font settings in code than to laboriously render pages in Photoshop.

Es lässt sich so viel Zeit und Energie beim Gestalten sparen, wenn nicht jeder Pixel in Photoshop vorgeplant werden muss!

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Kommentare und Feedback (9)

Gravatar von adad (#)
23.04.2009, 07:48

Hätte er mal lieber in PS geplant. Das Design gefällt mir gar nicht.

Gravatar von Webstandard-Team (Heiko)Webstandard-Team (Heiko) (#)
23.04.2009, 08:13

Mmmm, Begeisterungsstürme löst die noch in Arbeit befindliche Seite von ihm auch bei mir nicht aus. Obwohl die oben beschriebene Herangehensweise, natürlich durchaus seine Vorteile hat. Leider kommen die bei dem aktuellen Stand des neuen Designs nicht unbedingt zum Tragen.

Gravatar von ManuelaManuela (#)
23.04.2009, 08:15

Hmmm … Darum ging es mir mit dem Posting oben auch gar nicht ;-). Er wird ja sicher noch weiter fleissig basteln.

Gravatar von Webstandard-Team (Heiko)Webstandard-Team (Heiko) (#)
23.04.2009, 08:24

Ehrlich gesagt, kann ich es mir auch kaum vorstellen, dass es auch nur annähernd dabei bleibt. Würde mich nicht wundern, wenn er am Ende mit etwas vollkommen anderes präsentiert ;o)

Aber wie gesagt, das oben angegebene Zitat von dir, kann man getrost unterschreiben. Man kann auf diese Art und Weise wesentlich kreativer mit Ideen umgehen, der Einsatz von Photoshop sollte eigentlich erst danach kommen.

Gravatar von adad (#)
23.04.2009, 10:38

Wie dem auch sei – ich bin ja kein Webdesigner, sondern nur Hobby-Rumklöppeler. Mir kommen die besten Ideen auch erst, wenn die Seite online ist. Photoshop habe ich zum Entwurf noch nie genutzt.

Gravatar von Christian BeierChristian Beier (#)
23.04.2009, 21:09

Ich habe eine ähnliche Meinung und versuche die Arbeit in Photoshop bei meinen Projekten auf das Mindeste zu reduzieren. Leider wird das “Webdesign in Photoshop” in der Ausbildung, Berufsschule und Prüfung noch weiter gelehrt und man wird gezwungen, eine Website vorher in PS zu entwerfen.

Gravatar von GEGE (#)
24.04.2009, 16:58

Wird wohl so sein wie bei der Darstellung eines Gebirges in 3D:

Das Polygon-Modell ist fertig, die Flächen mit Farbe gefüllt. Erst zum Schluss werden die Satellitenfotos drübergeworfen. Bezogen auf die Website heisst das:

Die farbigen Flächen werden erst zum Schuss mit (Hintergrund-) Bildern gefüllt. So arbeite ich auch, ich habe noch nie eine Seite vorher in irgendeiner Art entworfen, nicht auf Papier und nicht in Photoshop. Erst wenn die Struktur der Seite steht, die ja abhängig von den geplanten Inhalten ist, geht es an die Gestaltung.

Gravatar von datenkinddatenkind (#)
26.04.2009, 12:24

Das Prinzip, weniger in PS zu basteln, kann ich nur begrüßen. Chrisitan hat’s schon angesprochen, das wird in den Berufsschulen sehr stark verlangt, denn hier mangelt es den Fachkräften zu oft an Wissen, dass eine Website nicht aus PS-Files besteht … Zusätzlich sind die Kunden oftmals sehr auf Screendesigns fixiert und glauben, mit einem PS-Layout ist der Großteil der Arbeit schon getan.
Ich muss aber zugeben, dass ich selber noch recht oft im PS hänge, digitales Scribbeln sozusagen …

Gravatar von MartinMartin (#)
03.05.2009, 12:52

Bei Webseiten mit dem Design/Photoshop zu beginnen ist wie beim Hausbau mit dem Dach anzufangen. Eigentlich kommt der erst der Inhalt, dann das Markup, dann die Funktionen und erst am Ende die Dekoration. Also Inhalt/Markup darf sich eigentlich nicht von der Dekoration beeinflussen lassen.

Ich selbst mach schon lang nix mehr mit Photoshop, vergreif mich aber noch viel zu oft am Markup, um dekorative Effekte zu ermöglichen.

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