Design im Blogdesign
Mike Rundle, der als Designer so bekannten Sites wie 9rules, Inc. und Business Logs seine unverkennbare Note gegeben hat, gibt in dem sehr lesenswerten Artikel Blog Design Is C.R.A.P. einen Einblick in die Grundlagen des (Blog)-Designs. C.R.A.P. meint Contrast (Kontrast), Repetition (Wiederholung), Alignment (Ausrichtung) und Proximity (Nähe). Die Bedeutung dieser Prinzipien wird von Mike anhand von Beispielen erläutert. Fazit:
The C.R.A.P. principles of Contrast, Repetition, Alignment, and Proximity are good ways to double-check your design work. Just like with a pre-shot routine in golf, if you constantly question and nitpick the details of your design work, good design habits will form and you’ll no longer have to think about if your padding is off or elements aren’t aligned, you’ll just do it correctly from the start.
Worauf man dann achten muss, ist die ständige Überprüfung des eigenen Stils, der nicht zu »unverkennbar« werden darf. Schaut man sich die Projektübersicht der Business Logs an, lassen sich viele Gemeinsamkeiten im Design der Seitengrafiken festmachen. Mir sagte einmal ein Stammkunde, für den ich über die Jahre hinweg viele Banner erstellt hatte, dass meine Arbeiten fast schon zu unverkennbar geworden wären. Manchmal braucht es einen Anstoß »von Außen« um eingefahrene Gleise zu erkennen und erfolgreich verlassen. Mir fällt dabei der Beitrag Creating Passionate Users: How to be an expert ein, der unterstreicht, dass der Unterschied zwischen Experte und ambitioniertem Amateur darin begründet liegt, dass sich der Experte mit mehr Hinwendung und Engagement einer Sache zuwendet. Also: Die Routine immer wieder hinterfragen und überlegen, was man wo noch verbessern kann indem man es gegebenenfalls auch mal weglässt.
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