Google Chrome
Das jüngste Google-Baby ist ein Open-Source-Browser namens Google Chrome. Vorgestellt wird es aktuell von Google unter Zuhilfenahme eines Comic-Strips, was ungewöhnlich und gefällig zugleich ist.
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Die von Scott McCloud erdachte Bildgeschichte erklärt den komplexen Aufbau des jüngsten Browsers. Für die Umsetzung des zunächst nur für Windows freizugebenden Browsers wird das Webkit von Apple verwendet. Als eine der wichtigsten Eigenschaften von Chrome wird dessen Tab-Handling hervorgehoben: Tabs sollen individuell und getrennt von anderen Prozessen arbeiten und sich so nicht mehr einander beeinflussen.
Noch kursieren recht wenige Screenshots des Produkts, was sich sicher schnell ändern wird. Den folgenden Screen habe ich bei cnet gefunden. Weitere gibt es jetzt bei Google Blogoscoped.
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Weitere Informationen haben z.B. Google Blogoscoped, das Fontblog und hicksdesign.
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Kommentare und Feedback (14)
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- Free viagra. von Re viagra cello. (30.01.2009):
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02.09.2008, 14:37
Ab 21Uhr soll er heute auch endlich zum Download bereit stehen. Mal schauen welche Auswirkungen die Veröffentlichung dieses Browser auf den allgemeinen Browsermarkt haben wird. Dürfte wirklich interessant werden.
02.09.2008, 14:41
Da bin ich echt gespannt. Zum Glück werkelt im Hintergrund WebKit, somit dürften sich der Aufschrei wegen «zerfetzten» Websites in Grenzen halten … aber man weiss ja nie, bald wissen wir mehr. Schade nur, dass es vorerst keine Mac-Variante veröffentlicht wird.
02.09.2008, 15:03
Dieses Ding kommt mir nicht auf den Rechner. Google weiß schon viel zu viel und hat viel zu viel Macht, da braucht es nicht noch mehr werden.
02.09.2008, 15:39
Daniel, genau meine Rede.
Ich finde das beängstigend! Google ist ohnehin schon zu einer beinahe unaufhaltbaren Macht herangewachsen. Es folgt die Kooperation mit Yahoo. Analytics breitet sich immer mehr aus und die Überwachung nimmt nun auch Einzug in unsere Betriebssysteme. Google Software kann richtig gefährlich werden. Da sie ohnehin vermutlich schon mit Geheimdiensten zusammenarbeiten.. wer weiß was die alles können.
Mit Firefox und Safari haben wir sehr gute, sichere Browser. Wir brauchen im Grunde kein Google Chrome.
Schade nur, dass die meisten Menschen blind auf das ganze reinfallen. Es ist eben alles super toll weil kostenlos. Dass es aber eigentlich die Privatsphäre kostet ist den wenigsten bewusst.
02.09.2008, 17:51
Daniel, das sehe ich aus so: und ab sofort kennt Google unsere Surfgewohnheiten noch besser…
03.09.2008, 10:05
@Daniel, Jimbo und Fredy Bühler:
Bei aller berechtigten Kritik an Google: Google Chrome ist Open Source. Demnach können wir davon ausgehen, dass kritische Programmierer genau Eure Bedenken prüfen. Ich vermute gerade bei Google Chrome keine besondere Datensammelwut. Die primäre Suche bei Safari und Firefox ist sowieso schon Google.
Aber selbst wenn man auf den Browser verzichtet, gibt er sicher neue Impulse, wovon auch die anderen Browser wieder profitieren: Integration bewährter und neuer Techniken (WebKit, V8), neuer Ansatz der Benutzerschnittstelle (Tabs oberhalb) und ein sinnvoller programmiertechnischer Ansatz (Einzelprozess pro Tab und Prozess- und Thread-Verwaltung).
Ich finde das alles gut.
03.09.2008, 18:19
Siehe http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/09/03/chrome-nr-und-google-id/
03.09.2008, 21:14
@Dunkeltron:
bq. Bei aller berechtigten Kritik an Google: Google Chrome ist Open Source.
Das stimmt so halt einfach nicht. Chrome ist nicht Open Source. Im Comic wird zwar erzählt, dass es OpenSource ist. Genaugenommen ist aber lediglich Chromium, die Basis und nicht der Browser selbst OpenSoucre
Gruselig sind auch die Lizenz-Bedingungen:
bq. 11.1 You retain copyright and any other rights that you already hold in Content that you submit, post or display on or through the Services. By submitting, posting or displaying the content, you give Google a perpetual, irrevocable, worldwide, royalty-free and non-exclusive licence to reproduce, adapt, modify, translate, publish, publicly perform, publicly display and distribute any Content that you submit, post or display on or through the Services.
04.09.2008, 10:53
@dunkeltron Google Chrome ist closed code. Da reicht ein Blick in EULA:
10.2 Es ist Ihnen nicht gestattet, den Quellcode der Software oder Teile davon zu kopieren, zu verändern, darauf basierende Werke zu erstellen, ihn zurückzuentwickeln, zurückzuassemblieren oder auf andere Weise zu extrahieren. Es ist Ihnen zudem nicht gestattet, einem Dritten dieses Recht zu gewähren, es sei denn, dies wurde Ihnen ausdrücklich oder per Gesetz gestattet oder es wurde schriftlich mit Google eine anders lautende Vereinbarung getroffen, die dieses Vorgehen ausdrücklich erlaubt.
Chromium ist open source, bildet aber nur die Grundlage für Chrome. Was Google da noch alles reincompiliert hat weiß niemand.
Ansonsten einfach mal NetStat (oder X-NetStats o.ä.) laufen lassen, während Chrome werkelt. Da gehen Dir die Augen auf.
05.09.2008, 15:11
Und sollte die Datensammelwut wirklich stimmen sollte man sich wirklich schützen, falls man beispielsweise auf Chrom angewiesen ist (Webdesigner etc.). Dagegen gibt es aber schon Abhilfe. Die ID lässt sich bspw. deaktivieren und die gesendeten Daten deaktivieren.
Ich habe hier in nem Forum ein paar Tipps gefunden: http://www.chrome-browser-forum.de/chrome-tipps-und-tricks-f10.html
06.09.2008, 22:07
Sorry zusammen!
Ich habe wirklich dem Comic geglaubt bzw. war ungenau. Die Wikipedia sagt es so: BSD-Lizenz (Quelltext and Chromium-Executable), Google Chrome Terms of Service (Google Chrome-Executable). Finde ich durchaus verwirrend.
Ich freu mich dann über einen unabhängigen Open-Source-Browser auf Basis von Chromium.
Die neuen Impulse finde ich trotzdem gut.
Und Mac- und Linux-Nutzer müssen ja eh noch warten.
08.09.2008, 02:03
Ich finde die Kommentare bezüglich des Datenschutzes wirklich berechtigt. Für mich ist der Browser unnötig. Es gibt genug qualitative Browser für jede Plattform. Bitte nicht noch ein Browser den ich aus beruflichen Gründen installieren muss!
13.09.2008, 22:36
Also ich bleib bei meinem Fuchs. Chrome kommt mir nicht aufs Rechnerlein.
16.09.2008, 15:05
Solche Sammlungen von Browsern machen bei Webdesignern in einer virtuellen Maschine (zum Beispiel unter VMware Fusion (Mac)) Sinn und sollten definitiv zum Testen genutzt werden. Für das normale Surfen sollte der eigene Browser genutzt werden.
Chrome läuft bei mir in einer virtuellen Maschine, unter der ich als localhost meine Seiten mit den verschiedenen Browsern testen kann.
Die Geschwindigkeit ist mit dem Firefox 3.1 gleichzusetzen.