Movable Type 3.34 ist draussen
Die aktuelle Version soll neben einem Sicherheitsupdate auch Performanceverbesserungen durch die Möglichkeit der Nutzung von FastCGI bringen.
We encourage all of our users and customers to upgrade to this latest release of Movable Type because it addresses a hand full of important XSS security vulnerabilities. In addition to security enhancements, this release introduces a feature enhancement that has increased application performance for a number of users by over an order of magnitude.
Das Update auf Movable Type 3.34 ist wie immer komplett kostenlos und kann über das Account Center bezogen werden.
Werbeunterbrechung
Kommentare und Feedback (8)
Vorheriger Artikel: Kompetenzgerangel im Spam-Ordner, nächster Artikel: Templates sichern: Server Backup mit Automator und Transmit
18.01.2007, 11:03
Hallo Manuela.
Danke für den Tipp. Ich trage mich schon länger mit dem Gedanken, auf MT umzusteigen. Aktuell nutze ich noch WordPress. Allerdings gehen mir in letzter Zeit die auftauchenden Sicherheitslücken und immer kürzer werdenden Patchintervalle etwas auf die Nerven. Ganz zu schweigen von den Unmengen an Spam-Kommentaren, die Askiment am Tag ausfiltert. Wie sind Deine Erfahrungen mit MT in punkto Sicherheit und Usability? Und wo liegen Deiner Meinung nach die Vorteile gegenüber WordPress? Würde mich mal interessieren. Ansonsten mach weiter so. Bin ein treuer und zufriedener Leser bei pixelgraphix…
18.01.2007, 11:20
Hallo Markus,
mit der Beantwortung dieser Frage könnt ich wahrscheinlich ganze Blogbeiträge füllen, denn sie ist wirklich schwer zu beantworten. Aber ich versuche es.
Für mich persönlich ist Movable Type ganz klar das System aus dem man mehr rausholen kann. Man hat über mehrere Weblogs die Möglichkeit, die Informationen, besser zu ordnen und zu filtern. In den Ausgabemöglichkeiten der Daten ist man freier, die Tags lassen sich modularer einsetzen. Wordpress ist ein klasse Out-of-the-Box-System finde ich, nimmt einem vieles ab, bietet viele vorgefertigte Lösungen.
Movable Type kann statische Dateien schreiben und ist deshalb auch noch da wenn Wordpress wegen Überlastung nur noch einen Verbindungsfehler zur Datenbank anzeigt. Allerdings braucht MT für den Aufbau dieser Dateien auch Power und ein großes Blog fühlt sich auf einem eigenen Server am wohlsten oder dort, wo man einen guten Draht zu Administratoren hat.
Spam bekommen beide ab, dank dem eingebauten Spam-Plugin und Akismet für MT lässt auch Movable Type kaum Spam durch. Ohne Akismet kommt auch schon mal etwas durch. Hier ist Konfiguration von Hand gefragt. Bei Wordpress reicht es, die Plugins zu installieren.
Das Interface von MT finde ich aufgeräumter als das von WP, aber das ist sicher Ansichtssache.
Die Update-Intervalle sind bei MT auf jeden Fall länger, die Community ist aber auch mittlerweile kleiner und so hat das Update zu 3.34 alle Dateien drin und nicht nur die, die wirklich geändert wurden. So was gibt es bei Wordpress entsprechend schneller.
Für Wordpress gibt es viele Plugins, gut oder schlecht programmiert, die immer auch potentielle Sicherheitslücken mitbringen können. Für MT gibt es weniger weil man Vieles mit Bordmitteln machen kann.
Also kurz gesagt: Mit Movable Type muss man sich eingehender beschäftigen, man kann aber auch mehr Individualität rausholen, denke ich.
Allerdings: ExpressionEngine ist noch viel modularer als MT, lässt so ziemlich alles zu, was man sich an Ausgabemöglichkeiten ausdenkt, kann mehrere Weblogs und ist sehr gut dokumentiert. Wenn Du mit dem Gedanken spielst, umzusteigen, solltest Du ExpressionEngine auf jeden Fall in die engere Wahl nehmen.
18.01.2007, 11:35
Vielen Dank für die schnelle Antwort. ExpressionEngine hab ich schon eine Weile auf meiner Platte schlummern. Es wird Zeit, das ich mir auf meinen Testdomains alle in Frage kommenden Systeme installiere und ausgiebig teste. Dann wird sich am Schnellsten bestimmen lassen, mit welcher Variante ich glücklich werde. Problematisch ist immer nur die Einarbeitungszeit in ein neues System, grade wenn man nach Feierabend noch als Freelancer zu tun hat. Aber da kommt man leider nicht drumherum.
18.01.2007, 11:39
Ja, das stimmt. Aber es lohnt sich ja auch, weil nicht nur man selbst sondern auch die Kunden profitieren :-).
18.01.2007, 12:13
Hallo Markus,
ich muss Manuela beipflichten, in der Tat kann man viel über MT schreiben. Vielleicht hilft Dir ergänzend zu den Hinweisen von Manuela (die ich nur bestätigen kann) folgenden Beiträge zu Spam, MT-Vorteile. Ich habe da vor einiger Zeit einiges zusammengestellt:
18.01.2007, 15:22
Also ich denke, das ist kein wirklicher Vorteil. Denn Wordpress kann mit dem WP Cache 2 Plugin auch “statische” Daten ausliefern, bzw. ohne die Datenbank zu belasten. Und wenn man Wordpress auf einem eigenen Server installiert ist es auch wunderbar schnell und performant. Ein sehr gut gepflegtes und auch sicheres Plugin. Die Installations ist Idiotensicher ;)
Bei den Plugins hat Manuela recht, man sollte darauf achten, dass sie eine einigermaßen große Community haben, dann ist die Code Qualität und die Sicherheit viel besser.
Zu den schnellen Updates: lieber ein Update zuviel als eines zu wenig. Wenn du viele Domains mit Wordpress hast (so wie ich) dann schreibst du dir halt mal ein Script, was alle Ordner & Dateien löscht (außer wp-content und wp-config.php) und dann einfach die neue Version entpackt und in die Verzeichnisse kopiert. Damit bekomme ich ein Update von 20 Blogs in ca. 5 sec. hin :) Wenn sich was ander Datenbank müssen halt die jeweiligen Admins noch im BE auf einen Link klicken, aber das ist ja sehr selten. Natürlich immer zuerst bei einer Wordpress installation testen, ob das auch so einfach klappt, aber wenn, dann ist das Ganze relativ gefahrenlos.
Gut bis jetzt war, gerade auf Grund der Geschwindigkeit MT kein Thema für mich. Das hat sich ja jetzt zum Glück geändert. Aber auch die Lizenz und Kosten dafür muss man ja beachten! Desweiteren die kleine Community. Also ich als überzeugter Wordpressler würde sagen, es lohnt sich kein Umstieg, weder von MT zu WP noch umgekehrt. Bis jetzt kenne ich kein Feature, das ein CMS/Blogsystem benachteiligen würde und der Aufwand lohnt sich nicht, da ich glaube je nach Version, das eine System leichte Vorteile hat, oder das andere.
18.01.2007, 15:56
Doch, es ist ein Vorteil, denn wenn auf meinem Server verschiedene Projekte nicht erreichbar sind weil Wordpress nur noch eine Fehlermeldung ausgibt, sind die statischen Seiten eines MT-Blogs für den Besucher weiterhin nutzbar.
Also wer mehere Weblogs hat, so wie ich hier auf pixelgraphix, der kommt mit Wordpress leider nicht aus. Es kommt immer darauf an, wo man mit einem Projekt hinwill.
15.02.2007, 23:46
Vielen Dank an alle für Ihre Tipps und Einschätzungen. Besonders an Jörg für die Anti-Spam-Links. War sehr hilfreich und interessant. Ich werd sehen, was für mich in Frage kommt oder ob ich beim guten alten WordPress bleibe. Ist alles noch nicht wirklich akut bei meinen Besucherzahlen und dem Umfang meines Projektes bisher. Da enstehen zum Glück noch keine Perfomanceprobleme oder Lags..