Müssen Designer HTML schreiben können?
In der Formulierung dieser Frage liegt schon der Fehler. Ich habe bewusst das Wort »Designer« verwendet und beziehe mich dabei auf den Artikel On Designers writing HTML von von Mark Boulton. Gestern gab es über Twitter eine recht rege Diskussion um die Frage, wie wichtig es ist, dass ein Designer die eigenen Kreationen auch umsetzen (können sollte). Mark bezieht sich auf diese Diskussion und führt sie in seinem Blog weiter, was sehr lesenswert ist. Das Fazit:
I think the answer is: It depends.
Ein guter Teil des Problems konstruiert sich in der Bezeichnung der Tätigkeit. »Designer« ist viel zu weit gefasst und gibt auch dem Kunden natürlich keinen Plan, was zu erwarten ist. »Webdesigner« wird von vielen Kollegen eher gering geschätzt, »Web-Entwickler« ist, glaube ich, recht angesehen. Von Letzterem würde ich auf jeden Fall erwarten, dass mir HTML geliefert wird, vom »Designer« allgemein nicht. Also ist man darauf angewiesen, die eigenen Kenntnisse und auch das eigene Tätigkeitsfeld genauer zu beleuchten, als Kunde muss man fragen, welche Dienste geboten werden. Das macht man in anderen Lebenslagen auch. Dazu sehr lesenswert: Welches Webdesignderl hätten’s denn gern?
Worum es aber v.a. neben der reinen Bezeichnung geht, ist die Frage, ob man eigene Kreationen umsetzen können muss. In der Diskussion wurde angeführt, dass Architekten ihre Pläne auch nicht selbst umsetzen und auch ein Mode-Designer seine Kreationen nicht selbst näht. (Anfangs vielleicht schon.) Auch Architekten und Mode-Designer wissen ganz genau, wie es gehen muss. Sie überprüfen die Arbeit der anderen, soweit sie das Projekt nicht nach der Lieferung der umzusetzenden Idee abgeben.
Es kann meiner Meinung nach nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen kommen, wenn ein Layout von jemandem erstellt wird, der absolut nicht internetaffin arbeitet und keine Ahnung hat, was später mit dem Entwurf passieren wird. Es ist aber auch eher unrealistisch zu erwarten, dass jeder »Web-Entwickler« die ganze Palette von der Informationsarchitektur über das Wireframing über den grafischen Entwurf über die Serveradministration bis hin zum neuesten jQuery-Tüpfelchen auch bei großen Projekten selbst liefert.
Um die Frage oben zu beantworten, muss das Tätigkeitsfeld des »Designers« genau abgegrenzt werden. Und wenn es sich auf die Gestaltung von Webseiten bezieht, denke ich, nein: Wer den grafischen Entwurf liefert, muss das HTML dazu nicht schreiben können. Aber ja, konkrete Vorstellungen von den verschiedenen Prozessen sind unabdingbar. Ich persönlich mache lieber alles bis zum fertigen HTML-Template selbst, die Einpassung in ein CMS z.B. gebe ich gern ab.
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18.02.2010, 10:19
Um dein Beispiel mit den Architekten aufzugreifen: Die wenigsten Architekten (die richtig guten und teuren) können es sich leisten, sich gar nicht mit der Umsetung Ihrer Entwürfe beschäftigen zu müssen. Gleichwohl muss kaum ein Architekt die Umsetzung allein angehen (Ausnahme: Häuslebau). Bei jedem größeren Bauwerk sind für die Umsetzung Bauingenieure da – Fachleute. Damit die Zusammenarbeit funktioniert, muss aber auch der Architekt zumindest grundlegende Kenntnisse mitbringen, was statisch/konstruktiv relalisierbar ist und was nicht. Fehlt dieses Wissen, wird es fast zwangsläufig zu Änderungen im Entwurf bei der Umsetzung kommen – oder die Qualität leidet.
Unabhängig von der Branche gilt also: Wenn es eine Arbeitsteilung gibt, dann sollten diejenigen, die miteinander auskommen müssen, auch zumindest Grundkenntisse der angrenzenden Fachbereiche mitbringen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber diese bestätigen die Regel.
18.02.2010, 10:25
Ich setze beruflich viele Layouts von Designern in HTML und CMS um und ich halte die Fähigkeit eines Designers zu verstehen was möglich und vor allen Dingen was nicht möglich ist für sehr wichtig. Es ist mir schon vorgekommen das Designer Web-Layouts in Photoshop erstellt haben die in wesentlichen Punkten nicht umzusetzen waren, für mich also ein sehr wichtiger Punkt.
18.02.2010, 10:36
@stereophone: “zu verstehen was möglich und vor allen Dingen was nicht möglich ist”
Möglich ist doch heutzutage fast alles. Die Frage ist doch eher, ob man auf einen gemeinsamen Nenner kommt, wenn mehrere Personen an einem Projekt beteiligt sind. Das halte ich für das größere Problem.
Viele Köche und so, ne? ;)
18.02.2010, 10:41
Ich sehe das ähnlich wie stereophone. Ein allgemeines Verständnis, was machbar und sinnvoll ist, muss da sein, ansonsten wird der Feedback-Loop mit dem Kunden einfach zu zeitintensiv. Allgemein sollte jeder Partner zumindest grobe Ahnung von den Dingen machen, die die anderen Partner machen, damit keine unmachbaren Lösungsvorschläge kommuniziert werden.
Ein grafischer Designer sollte meiner Meinung nach zumindest wissen, was in HTML+CSS+JS machbar ist, und ein Web-Designer sollte dann aber auch wissen, wie ein Layout vom Applikationsentwickler im Groben umgesetzt werden kann.
18.02.2010, 10:52
Ich finde es wichtig das “Webdesigner” html+css schreiben können. Ich finde es sogar sehr essentiell. Bereits das Photoshop Konstrukt entscheidet darüber ob die Seite schnell oder schwer umzusetzen ist. Es entscheidet darüber ob die Seite geringe oder lange Ladezeiten haben wird. Es entscheidet darüber ob IE Fixing eine Stunde dauert oder 10min. Es entscheidet darüber ob ich CSS3 einsetzen kann oder mit transparenten PNGs arbeiten muss. Es entscheidet darüber ob ich viele Datenbankabfragen machen muss oder wenige. Ob die Seite ohne weiteres auf mobilen Endgeräten läuft oder man eine zweite Version bauen muss. Und da gibt es noch viel viel mehr Punkte.
Es kam oft vor das Designer keine Ahnung von irgendwas ausser Photoshop hatten, die Gestaltung echt Bombe war aber die Umsetzung einen zum Haare ausreissen brachte oder das Endergebis eine Mischung aus Designer Idee und Programmierer Kompromissen war. Ich schätze es daher sehr mit Designern zusammenzuarbeiten, die wissen was DIV Boxen, IE Fixes oder CSS3 Anweisungen sind. Nur so kann man im Team wirklich effektiv arbeiten. Sonst müssen die Programmierer die Fehler der Designer ausmerzen. Design ist für mich nicht nur Gestaltung sondern das schaffen eines runden, effektiven und benutzbaren Endproduktes, dass keine Kompromisse eingeht.
Guten Tag.
18.02.2010, 11:03
Ich verlange auch von keinem Designer, der mir Vorlagen zum Umsetzung in HTML/CSS liefert, dass er eben jenes kann. Aber manchmal fehlt entweder die Ahnung, was umsetzbar ist, oder schlicht die Bereitschaft, überhaupt mal vor der Abnahme des Designs durch den Kunden bei einem HTML-/CSS-/Javascript-Kundigen mal Rücksprache zu halten.
Und wenn Printdesigner mal eben Web mitmachen wird es echt immer wieder gruselig, z.B.: *Nicht vorgegebene Abmessungen und Verläufe, die man sich doch aus der 200dpi-CYMK-Photoshop-Vorlage heraussuchen soll. *Kein Verständnis für unterschiedliches Textrendering auf Mac/Windows/Linux. *Vorlagen als JPGs, bei denen man die Farben erraten soll.
Um die Analogie mit dem Architekten aufzugreifen: auch von dem erwarte ich einfach, dass er, wenn z.B. das Thema Barrierefreiheit/Zugänglichkeit berücksichtigt werden muss, ggf. mit Experten Rücksprache hält und nicht darauf beharrt, dass eine bestimmte Tür aus Gründen der Ästhetik verwendet wird, obwohl diese nicht vom späteren Besitzer des Hauses benutzt werden kann.
18.02.2010, 11:07
Ich bin froh, dass angeregt über das Thema diskutiert wird. Denn die Praxis zeigt, dass an vielen Stellen noch sehr viel tun tun ist. Ich habe mit Designern zusammengearbeitet, die Screendesigns für Websites geliefert hatten. Diese hatten die Grundlagen in HTML und CSS nicht. Es war – ich nenne es mal so – anstrengend ;-). Ich meine mit den Grundlagen nicht gleich gurueske Fähigkeiten. Diese Grundlagen gehören imho dazu, wenn man Design für’s Web macht.
Aber es tut sich was. Und es werden immer mehr Designer, Webdesigner und -entwickler, die die nötigen Grundlagen und Schnittstellenkompetenzen mitbringen.
Dto.
18.02.2010, 11:07
Ich sehs wie stereophone. Jemand der Web-Layouts erstellt, MUSS Grundkenntnisse besitzen, was möglich ist und was nicht. Wenn Designer und Web-Entwickler gut zusammenarbeiten, ob als Kooperationspartner oder Mitarbeiter innerhalb eines Betriebs, dann spielts sich zum Glück auch ein, falls der Web-Entwickler oft genug Feedback gibt, was geht und was nicht. Und das tut er, spätestens nach dem ersten Schreikrampf aufgrund von exotischen Fließtext-Schriften oder wegen eines unmöglich umsetzbaren Farbverlaufs über mehrere Bereiche …
Ein Tischler hat mir mal gesagt: “Jeder Maurer sollte in der Lehre selbst Küchen in Räumen aufstellen, die er gemauert hat”. Anlass waren buckelige Wände, wegen der kein Teil ohne mehrfache Nacharbeit aufgehängt oder aufgestellt werden konnte.
18.02.2010, 11:53
Gute Frage – Ahnung von der Materie sollte man haben. Dennoch halte ich es “als Designer” mitunter für wenig sinnvoll, sich während des Beginns der Gestaltung ständig Überlegungen zu machen, ob ich selbst dies und das so umsetzen könnte .
Man ertappt sich schon manchmal beim “Faulwerden” wenn man später via CSS umsetzt, das man schon bei der Gestaltung zu eingeschränkt denkt ( “ …oh das könnte kompliziert werden” ;) )
Es schränkt mich bei der Gestaltung zu sehr ein “ beim ausspinnen” neuer Ideen & Lösungsansätze. So würden nie andere, neuartige Dinge entstehen und kein techn. Fortschritt/ Innovationen im Web möglich sein.
Sinnvoll finde ich es, sich Gedanken über versch. Lösungsansätze zu machen , und diese dann mit den Entwicklern abzusprechen.
Also: Interface/Screen Designer sollten HTML/CSS grundsätzlich im Groben beherrschen und wissen was machbar ist und wie es funktioniert – aber die Umsetzung in Hinsicht der immer größer werdenden Komplexität , überlasse ich, wenn ich die Wahl habe, persönlich lieber einem guten & fähigen Webentwickler.
18.02.2010, 11:56
Ach darüber hab ich auch schon nen Draft seit langem aber irgendwie wurde der Artikel nie fertig :) Gut, dann klären wir das hier :D
Also meiner Meinung nach sollte ein Designer der im Webbereich arbeitet schon relativ fit in HTML / CSS sein. Mir geht es wie Manuela. Ich mache vom Design bis zum HTML / CSS lieber alles selber denn dann kommt wirklich das raus was ich auch will.
Es geht auch ein Stück weit darum wie die Arbeitsweise des Designers ist. Persönlich arbeite ich in Photoshop nur das aus was ich auch brauche. Die Startseite einer Seite und das Look and Feel wird so gut es geht erarbeitet es in Photoshop doch vieles wird dann direkt live in den HTMLs gemacht. Für mich die durchaus effektivere Variante und man kommt mit deutlich weniger Grafiken aus wie ich finde. Man versucht halt hier und da Sachen mit CSS zu lösen wo man sonst vielleicht Grafiken genutzt hätte.
Auch finde ich aber, dass ein Designer kein Bugfixing für Browser machen sollte. Sowas sind Entwickler Aufgaben. Persönlich mache ich das natürlich dennoch aber wenn man das allgemein betrachtet dann eher nicht.
Heute ist es glaube ich auch ein rießen Vorteil wenn man als Designer entwickeln kann. Es eröffnen sich dadurch ja auch ganz andere Möglichkeiten. Und man ist nicht ein sogenannter “Fachidiot” :)
18.02.2010, 13:13
Ich sehe das eher zwiespältig. Je mehr der Designer über die Technik weiß, desto begrenzter wird er, weil er immer hinterfragt ob und wie dies oder jenes umsetzbar ist. Dennoch ist es natürlich wünschenswert, wennn genau das passiert, damit die Umsetzung nachher einfacher ist.
18.02.2010, 13:14
Ob Designer oder Webdesigner. Ich finde das die Branche allgemein eine Spezialisierung benötigt. Ein freiberuflicher Webdesigner zum Beispiel muss im Grunde genommen alles können. Von der Akquise, Kundengespräche über das anfertigen eines Screendesigns bis hin zur funktionalen Webseite. Natürlich darf ein SEO Paket nicht fehlen.
Also ich finde, dass das den Horizont eines jeden Webdesigners übersteigt. Ich hole mir gerne hilfe von anderen freiberuflern die auf Ihrem Gebiet spezialisiert sind. Zumal diese mich dann auch gerne weiterempfehlen oder sogar meine Dienste in Anspruch nehmen.
Der Begriff Webdeigner ist zumal ja auch kein eingetragener Beruf bzw. Berufsbezeichnung. Viele nutzen diesen jedoch, weil er nach Außen hin für viele modern klingt und man erwarten kann, das man eine Webseite bekommt sofern man einen Webdeisgner einen Auftrag erteilt.
Vorteilhaft wäre beispielsweise die Bezeichnung:
Webdesigner Fachrichtung Screendesign oder
Webdesigner Fachrichtung Navigationsdesigner
usw. usw.
Dennoch möchte ich jetzt nicht ganz vom Thema abschweifen. Zurück zur Frage. Müssen Designer HTML schreiben können?
Ja das sollten sie. Denn ein Designer muss sich ungefähr vorstellen, wie man die Seite nachher zerteilen könnte um das entsprechende Ergebnis zu bekommen. Ob der Designer jetzt alle Klassen wie CSS und HTML beherschen muss, möchte ich hier einmal weglassen. Zumindest aber sollte der Designer über die Grundkenntnisse verfügen wie eine Webseite im Grundgerüst aufgebaut ist.
Sollte nicht ein Programmierer designen können ?!
18.02.2010, 13:27
„Sollte nicht ein Programmierer designen können ?!“
Wenn man konsequent denkt dann ja. Aber wird er nicht unbedingt können weil sich gutes Design eben nur bis zu einem gewissen Grad erlernen lässt. Die reine Technik von HTML und CSS kann sich theoretisch jeder beibringen…
Dazu kommt aber auch, dass der Entwickler im Produktionsprozess hinter dem Designer kommt, der Designer also durch seine Arbeit maßgeblich mitbestimmt wie viel Stress der Programmierer später hat :-) Von daher würd ich sagen, es ist wichtiger, dass ein Designer Ahnung von HTML/CSS hat als andersrum.
Ich persönlich finde, jeder Designer sollte mal eine Schulung in HTML/CSS bekommen und auch mal eine Seite umsetzen um eine uuungefähre Vorstellung davon zu bekommen was machbar ist, wo´s Probleme gibt und so weiter. Ich erwische mich allerdings auch oft dabei schon bei ersten Entwürfen an die Umsetzung zu denken und das ist dann eher kreativitätsbremsend. Aber das is ne Kopfsache die man mit ein bisschen Übung geregelt kriegt glaube ich :-)
18.02.2010, 14:06
Auch ich denke, dass ein Mensch nicht alles auf einmal können kann. In meinen ersten Buch, welches ich zu Thema “Webdesign” las, habe ich nicht schlecht geschaut. Der Autor schrieb hier, dass sich eingentlich jeder “Webdesigner” nennen dürfe.
Was meint Ihr, wann wird es hier eine Vereinheitlichung geben?
Viele Grüße
18.02.2010, 14:54
Grundsätzlich ist es schonmal erforderlich, dass ein Screendesigner einen ungefähren Plan von Webentwicklung hat. Versaut sind da oft diejenigen, die aus dem Printbereich herüberkommen. Es muss klar sein, dass Auflösungen variieren, dass Scrollen zum Web dazugehört, dass es gewisse Fixpunkte gibt wie Logo oben links Menü links oder oben, dass sich Schriften nicht beliebig einsetzen lassen.
Ob er darüberhinaus Codinggrundlagen können muss, hängt einzig und allein vom Budget ab. Je weniger er vom Coden weiß, desto weniger wird er eingebremst und das Design umso spektakulärer (unter den oben genannten Maßgaben), aber das muss alles der Frontendentwickler ausbaden. Und je nachdem wie der Herr Designer auf die Tube gedrückt hat, kann das dann nicht mehr jeder, und es kostet sehr viel Zeit. Ergo wird’s teuer und der Kreis zum Begriff “Budget” schließt sich wieder.
Geht es um eine ansehnlich herzustellende, aber finanziell (oder zeitlich) schmal budgetierte Umsetzung, dann kann man sich den Spaß eines Designs ohne Kompromisse nicht erlauben. Dann ist es von Vorteil, wenn man einen Designer hat, der sich aller Konsequenzen bewusst ist und dem Frontendentwickler keine überflüssigen Steine in den Weg legt.
Dummerweise kommt es öfter zu der Paarung: kleines Budget + Printdesigner liefert Vorlagen. Das geht so natürlich nicht. You get what you pay for!
Aber bevor hier Frontendentwickler nur auf Screendesignern rumhacken: Die Diskussion “Screendesigner und HTML-Kenntnisse” kann man auch übertragen auf “Frontendentwickler und Serverprogrammierkenntnisse”: es ist für den Backendprogrammierer schon ziemlich übel, wenn er andauernd lustige Klassen à la “first” und “last”, oder immer zwischendurch mal “clearer” einweben muss. Das macht ihm keinen Spaß, bläht den Code auf und verringert somit die Wartbarkeit und Fehlerfreiheit des serverseitgen Codes. Wenn also das erste Element einer Liste als einziges keinen border-top haben soll (und es im IE6 laufen soll), dann bitte schön packe man ein “overflow: hidden” auf das umgebende UL (im IE6 dann noch “position: relative”) und versehe die LIs mit “margin-top: -1px; border-top: 1px;”. So einfach geht das. Für den Backendprogrammierer dann ein Nobrainer. Oder wie wäre es anstelle von Galerien mit Floats mal auf den Inline-Block zu gehen. Schon kann man sich die Clearer alle sparen.
Andersherum muss auch gesagt werden, dass es deutlich zu viele Backend-Programmierer gibt, die null Plan von HTML haben. Die haben wahrscheinlich damals gedacht: “HTML ist für kleine Mädchen, das kann jeder Depp” und “PHP ist viel cooler” weswegen sie HTML einfach mal überspringen. Was diese Typen dann aus sauberen, geil durchgestylten statischen Templates machen ist der reinste Horror. Die basteln dann einfach mal eigenmächtig Sachen um, oder raffen nicht wie man .htc-Dateien korrekt verlinkt. Verschachtelungen werden auch “locker” gesehen und mal offen gelassen oder vertauscht. Das beste, das ich irgendwann auf einer Live-Seite las, die auf wunderbar validen barrierefrei gebauten Templates aufbaute, war ein Attribut boarder=“1” . Da war ich natürlich vollkommen bedient. Schöner Deprecated-Code, dazu noch verschrieben, und klar: die Seite hat mehrere hundert Fehler im Validator ausgespuckt. Den Kunden hat das Templating richtig Asche gekostet und die Birnen vom Backend zerholzen einfach mal alles.
Spätestens hier hat Dirk als erster Poster vollkommen Recht zu konstatieren, dass jedermann ein wenig Ahnung von den Nachbarn in der Produktionskette haben sollte.
Aber es braucht idealerweise auch einen “Superwiser” der einen Durch- und Überblick über alle Bereiche hat, der darauf achtet dass das Niveau über alle Stationen gehalten wird.
18.02.2010, 14:56
Interessante Diskussion. Ich sitze hier etwas zwischen den Stühlen, da ich bisher auf beiden Seiten gestanden habe, also Websites komplett in Eigenregie entworfen und umgesetzt, als auch (in letzter Zeit fast ausschließlich) angelieferte Designvorlagen in Code umgesetzt habe.
Ich stimme zu, dass jede Seite die Grundlagen der anderen Seite begriffen haben sollte. In der Praxis ist es meistens so, dass beide Seiten ohnehin im Laufe der Zeit voneinander lernen und entsprechende Erfahrungen sammeln. Man kommt sich quasi nach und nach entgegen. Ich habe bisher weder 100%ige Designer gesehen, die noch niemals Kontakt mit HTML/CSS/JS hatten, noch 100%ige Entwickler, die sich noch nie mit gestalterischen/ästhetischen Fragen beschäftigt haben. Es gibt eine große Überlappung.
Als Front-End-Coder (HTML/CSS-Schreiber) merkt man es jedoch sofort, wenn man eine Designvorlage von jemand bekommt, der weiß, wie Webseiten “von innen aussehen”, oder ob die Vorlage von einem Designer kommt, der ansonsten ausschließlich Print — oder auch nur Flash — macht. Letztere haben oft erheblichen Beratungsbedarf, und die Entwürfe können selten 1:1 realisiert werden.
18.02.2010, 14:57
Hey danke für den Tip mit den Listen und margin :) Auch ne gute Idee :) hehe
18.02.2010, 16:08
Selbstverständlich sollte jemand, der “fürs Web designed” auch HTML+CSS verstehen. So können bereits im Vorfeld bestimmte Fehler vermieden werden, und der Entwickler hat es später nicht ganz so schwer. Auch die Kommunikation zwischen Designer, Entwickler und Projektleiter ist eine ganz andere, wenn alle in wenig Ahnung von der Materie haben.
Grüße,
Torsten
18.02.2010, 17:19
Auch wenn ich den Gesamtchor hier ein wenig über den Haufen werfen möchte, stimme ich in gewisser weise zu – aber:
Aus meiner Sicht muss ein Designer keine Kenntnisse von HTML/CSS etc. haben – er muss aber die Denkweise verstehen, wie Inhalt und Layout in diesem Medium entsteht.
Ohne mich in langen Texten zu verlieren – Beispiele:
Softwarearchitekt
Er/ Sie entwickelt eine Lösung, eine Lösung die das Problem behebt und doch muss er keinen String der Sprache verstehen, die dann zur Anwendung kommt. Er muss den Prozess verstehen.
Geräte-Konstrukteur
Er hat eine Idee und setzt die in seiner Umgebung, in der Regel Zeichenbrett oder CAD-Software, um. Er muss nichts von der Programmierung der Maschine verstehen, er muss aber den Prozess der Fertigung verstehen, denn sonst “erfindet” er Sachen, die man nicht fertigen kann.
Beides kann man gut auf Websites spiegeln. Designer sollten das rechteckige Denken in diesem Medium verstehen und dann können sie mit diesem Verständnis einen Entwurf viel besser gestalten und lassen viele Spielereien außen vor, weil sie plötzlich den Aufwand dahinter verstehen.
Nichtsdestotrotz zeigt sich aus meiner Sicht hier, dass ein Weg des Progressive enhancement wesentlich besser das Ziel der Website erreichen kann und man oftmals nicht vom Designentwurf eines Grafikprogramms zur Website kommen sollte.
18.02.2010, 20:55
Man sollte vielleicht erst mal klären ob es sich beim «Designer» um einen Angestellten oder Freiberufler handelt. Wenn letzteres der Fall ist dann kommts immer ganz drauf an. Die Berufsbezeichnung «Webdesigner, Grafiker & Fotograf» scheint ja inzwischen jeder der wirklich von nix ne Ahnung hat im Profil zu tragen. Ganz ehrlich ? Ein guter Designer/Grafiker muss kein HTML können, wenn er seinen Job versteht. Ein Mechaniker muss ja auch keine Autos verkaufen können. Wenn er das aber doch kann, dann gehört er zu einer Randgruppe. Jene die sich darauf berufen das man nicht: Grafiker, Webdesigner, Printdesigner, Fotograf, Programmierer und Bäckerslehrling sein kann.
19.02.2010, 07:59
Ein Designer sollte schon etwas von css/html verstehen, zumindest in Grundzügen. Er muss wissen wie sowas aufgebaut ist, was geht und was vielleicht grössere Herausforderungen sind (und ggf. Einschränkungen in der dynamic von Projekten mit sich bringen). Genauso sollte ein Projektleiter (gerade in grösseren Firmen) Wissen über die Arbeitsschritte haben und wissen, was dahinter steckt.
Eines scheinen wir aber alle vorrauszusetzen: ein grundsätzliches Verständnis für Web. Designer kommen aber fast immer aus der traditionellen Print-Richtung. Wenn man in Agenturen – auch grossen – schaut, gibt es selten spezialisierte Webdesigner (ausserhalb von Flash) oder höchstens welche, die sich so nennen, dann aber Briefings abliefern die nur 30% der Fragen umfassen und ihre Designs in InDesign abliefern. Das bringt mich dann so richtig zum heulen. :)
19.02.2010, 08:11
Ich finde persönlich, dass es wichtig ist, dass die Designer die Codes zumindest verstehen. Talente gibt es sicherlich, die sowohl das nahezu perfekte Designen, als auch einen validen Code produzieren können. Aber dies ist ja nicht immer notwendig. Für alle Designer, die sich gut mit dem Coding auskennen, sich aber nicht mit Code schreiben “plagen” möchten, finden ja problemlos passende Partner in den HTML Services. Bei Codingpeople kann bspw. jeder problemlos die fertigen Designs hochladen und bekommt validen XHTML/CSS Code in bester Qualität schnell und günstig zurück. Man muss also nicht alles perfekt können, man muss nur wissen, welche Alternativen es gibt.
19.02.2010, 09:09
Ein Webdesigner sollte definitiv Grundlagen kennen wie eine Seite umzusetzen ist. Genau wie der Architekt Grundlagen von Statik haben sollte, sonst entwirft er Brücken ohne Feiler – sieht toll aus, aber prinzipiell nicht machbar.
Klar, machbar ist alles, mit Zeit und Geld.
Ein Webdesigner der nicht weiss was umzusetzen ist, macht sich die Welt im Photoshop so wie sie ihm gefällt.
Passt z.B. ein Wort nicht nicht in die Navigation, wird einfach ein anderes Wort genommen…..Monitore sind grundsätzlich so schön groß wie seiner….Content ist immer nur soviel da wie es die psd bei 100% zulässt…
Und 849 Pixel bekommt man nicht zentriert, halbe Pixel geht nicht!
Genauso muss ein Web-Entwickler auch Grundkenntnisse von Photoshop und Co haben, um sich die Grafiken aus dem Screendesign herauszuschnitzen.
20.02.2010, 15:39
Ein klares Nein für mich. Warum soll ich ein richtiger Designer, der kreativ ist, super Graphiken und Logos ertstellt auch noch programmieren können? Da kann man ja umgekehrt genauso fordern, dass ein HTML Programmierer tolle Designs erstellen können muss.
20.02.2010, 21:14
Verstehe auch nicht, warum man als Designer programmieren können muss. Bin schon froh, wenn ich mein Notebook nicht zum absturz bringe.
20.02.2010, 21:53
Dazu ist aber zu bedenken!
Als freiberuflicher Designer sind nur rein künstlerische Tätigkeiten mit 7% MWST abrechenbar. Programmierleistungen – wie Reinzeichnungen auch – sind mit 19% MWST fällig. Somit sind schon vom Fiskus die Trennung der beiden Leistungen in Deutschland bestimmt. Versteht sich ein Designer auch als Freischaffender gestaltender Mensch bzw. als Künstler, gefährdet er den Künstlerstatus – also auch die freiberufliche Tätigkeit sobald er seine technische Umsetzung sehr hoch in Rechnung stellt.
Designer sollte Ihre Arbeit soweit reduzieren, dass die kreative Leistung im Vordergrund steht. Damit reicht die Skizze auf Klopapier, die im Workflow der nächsten Dienstleistung übergeben wird. Um Kreativ zu sein, braucht man Erfahrungen und technische Kenntnisse – dabei ist die Kenntnis der Firnis der Farbe oder eben die Kenntnis des Machbaren zum HTML, PHP, Ajax etc.. Je mehr der Designer sein Horizont erweitert, desto größer sein Kreativer Raum. So war es bei J. Beus, so ist es bei Dieter Rams und beim Architekten F.O. Gehry … Somit ist es dem Videokünstler oder Regisseur selbst überlassen wieweit er auch Techniker ist oder technisch seine Kenntnisse ausbaut oder gar selbst umsetzt. Nur sobald es sich nicht mehr um eine rein geistig künstlerische Leistung handelt, ist auch der Status des freischaffenden Designers gefährdet. Man ist nicht mehr Designer sondern vor dem Gesetz halt Kaufmann oder technische Umsetzer – Handwerker.
Seit dem ich weiss, wie man da ganz schön unter die Lupe vom Fiskus genommen werden kann, konzentriere ich mich jedenfalls immer mehr auf die rein kreative Leistung mit Kenntnis des Machbaren, dass den Wert meiner Kreation auch steigert und entsprechen künstlerisch abrechenbar ist.
Ein nächstes Problem: Webseiten sind nicht urheberrechlich geschützt! Auch wenn es viel glauben und gar auf Ihren Webseiten kennzeichnen, ist es nicht so. Nur die vom Designer erstellten Grafiken oder vom Fotografen abgebildeten Fotos. Dies stellt den begriff “Webdesigner” auch noch auf einer anderen Ebene in Frage. Bei Broschüren sieht das ein Jurist noch etwas anders. Bisher hat nur eine Website ein Urheberprozess in Rostock stand gehalten – bei vielen anderen Prozessen wurde ein Urheberrecht des Gestalters nicht akzeptiert. (einfach mal über google forschen) Somit ist eine freischaffende geistig künstlerische Leistung mit diesem Medium Internet juristisch noch lange nicht ausdiskutiert.
Also hängt es von uns Designern ab, ob wir unseren Berufstatus eben als Designer in der Tradition des Künstlerischen – aus der Designgeschichte heraus betrachten. Der Verband – die AGD und Bund Deutscher Grafikdesigner kämpfen für die Freiberuflichkeit. Ich sehe “Webdesign” als Leistung eines Kommunikationsdesigner und kenne meine Grenzen. Der Designer ist eins der letzten deutschen freien Berufe und sollte es auch bleiben. Dazu zählt auch der Webdesigner.
Also Ausführung deligieren und Kreativer bleiben.
21.02.2010, 14:14
Als freiberuflicher Webdesigner, sind HTML und CSS obligatorisch. Außerdem sollte man endlich einsehen, dass HTML keine Programmiersprache ist.
Außerdem Design nur im Kreativen und Gestalterischen zu sehen, liegt schon einmal grundsätzlich falsch, und sollte mal einen Industriedesigner befragen, wo denn überall seine Aufgaben liegen.
Ein Webdesigner entwirft (designt) eine Schnittstelle (ISO 14915 und ISO 9241-110). Und wie schon zuvor erwähnt ist das Berufsbild des Webdesigner nirgends klar definiert, von keiner Kammer und keiner Genossenschaft. Da ist es ganz klar, dass es zum einen Spezialisierungen gibt und geben wird und zum anderen das es viele Überlappungen gibt.
Ein Freiberufler der mit Photoshop, Fireworks, Illustrator oder was auch immer ausschließlich Layouts abliefert, wird schnell merken das dies kaum gefragt ist.
21.02.2010, 14:39
Ich als Selbstständiger muss eh HTML/CSS schreiben und ein Design entwerfen können. Weswegen es da keine Diskussion für mich persönlich gibt. Man ist als Freiberufler eh Mädchen für alles, aber genau das finde ich auch spannend daran.
Bei Agenturen oder wo es die spezialisiertere Menschen gibt, muss es so nicht sein. Oft heißt es ja dann: “Ich muss kein Regisseur sein, um einen Film kritisieren zu können.” EIn Grundverständnis für das Medium halte ich aber für wichtig.
Und ich würde persönlich, wenn ich nur Designs für Websites entwerfen würde, die ein anderer in Code umsetzen soll, schon aus Interesse mit dem Medium beschäftigen. Und wie man so etwas praktisch umsetzt, da ich davon auch für meine Arbeit profitieren würde.
22.02.2010, 18:29
Also jemand, der wirklich nur Grafiken designed brauch das definitiv nicht können. Wer aber Templates für ein CMS oder zur weiteren Verwendung eines Programmierers erstellt, wird da wohl nicht drum rum kommen.
Ich hab es als PHP-Programmierer leider schon allzu oft erlebt, dass ich von einem Designer ein InDesign-Kauderwelsch-Konstrukt bekommen habe. Nur, wie soll ich da meine Tags für die Template-Engine reinhängen?
Leidiges Thema! Ich weiß…
Gruß
Thomas
23.02.2010, 09:43
Ich beziehe mich in meinen Antworten mal auf den “Web”-Designer. ;)
Meiner Meinung nach gehört es selbstverständlich dazu das man seine eigenen Designs auch umsetzen kann wenn man sich Webdesigner “schimpft”. Bei einem Grafiker würde ich es nicht verlangen.
Hier wird auch oft von HTML/CSS Programmierung gesprochen. Meines Wissens nach programmiert man kein HTML oder CSS.
Alles was mit optischen Dingen einer Website zu tun hat sollte ein Webdesigner selbst erledigen können. Darunter fällt nun mal in der heutigen Zeit CSS, was wiederum das schreiben von HTML Markup voraussetzt.
Kommen Funktionen dazu wie Datenbankintegration, Formulare oder Webservices dann ist das Aufgabe des Programmierers.
Cheers :)
Danny
23.02.2010, 18:16
Habe gar nicht gelesen, ob hier von Programmierung die Rede ist. Achte da oft auch gar nicht drauf, überlese ich einfach. Seit der Ausbildung als DV-Kaufmann heißt es für mich “man programmiert C++ und schreibt HTML/CSS”.
Ansonsten kann ich Dannys Ausführungen nichts hinzuführen.
Der Begriff “Webdesigner” ist eh relativ unklar. Was gehört dazu und was nicht? Denn letztendlich tut dieser Mensch oft mehr als “nur” gestalten. Gibt schon Gründe, warum sich manch einer lieber Webworker nennt oder Webdesigner und Frontend-Entwickler.
24.02.2010, 13:07
@DarkSiege
Im Gegensatz! Die Aufgabe eines Industriedesigners liegt nur im Kreativen und Gestalterischen. z.B. Möbeldesigner können zwar Möbel bauen, wissen oftmals auch die Holzarten zu unterscheiden und können somit ein Prototyp = Stuhl bauen aber für ein “Werk in seiner technischen Reproduzierbarkeit” ist es nicht nötig auch noch die Ing.-Leistung zu übernehmen um es auf das Fliessband zu bringen. Der Industriedesigner stellt lediglich nur die Anforderung an den Ing.. Industriedesign verlangt ja gerade in der Geschichte die Trennung von Gestalt und technischer Reproduktion (arts and craft). Ansonsten wäre es Kunsthandwerk.
Ja wäre es der Fall, dass es eine Design-Kammer etc. gibt, dann ist der Designer auch kein Freiberufler mehr. Es gibt aber Verbände und Designzentren – IDZ-Berlin z.B: Design definiert sich in der Designgeschichte – wird nur oftmals missbraucht damit ist aber noch lange keiner Definition Abrede zu leisten.
25.02.2010, 12:17
Desigern und HTML in einen Satz zu erwähnen, da stellt es mir immer die Nackenhaare hoch. HTML ist letzenendes “nur” eine Auszeichnungssprache und hat an für sich ersteinmal garnichts mit Design zu tun.
Desigern sollten sich wohl eher mal mit CSS beschäftigen um zu kapieren, was möglich ist und wie es möglich ist.
Ich bin es ehrlich gesagt leid, diese pixelgenauen Boxen mit Schatten und Headlines sowie Footer mit festen Höhen zu bauen…und dann kann mans nichtmal zoomen, da ein fester nicht in die y-Achse wiederholbarer Background eingebunden werden muss…*wuah*..
Das ist Folter!
25.02.2010, 22:10
Ein Designer sollte meiner Meinung nach zumindestens Grundkenntnisse in HTML/CSS vorweisen können. Habe schon die ein oder anderen Web-Projekte scheitern sehen, weil der eingekaufte Designer nicht in der Lage war, einzelne Elemente so zu liefern, dass man Sie mit einer gängigen Auszeichungssprache korrekt zusammenfügen kann.
26.02.2010, 11:19
Ich denke schon dass es sehr wichtig ist, dass Designer auch wissen wie eine Webseite im Hintergrund tickt. Andernfalls entwickeln diese aberwitzige Designs, welche sich kaum oder nur sehr schwer umsetzen lassen. Schließlich weiß doch auch jeder Automobildesigner, dass ein Auto eine Lenkung hat und vier Räder ;-)
Grüße aus Rosenheim
26.02.2010, 16:13
Also als Neuling in Sachen Internetdesign ist es mir schwer etwas dazu zu sagen. Mein Gedankengang geht allerdings dahin, das es ähnlich wie bei Produktentwicklern sein sollte. Jeder spezialisiert sich auf seinen Teil und gemeinsam entwickelt man das Optimum. Wenn man sich ganz auf eine Aufgabe konzentriert hat man mehr Freiraum für Kerativität und kann sich in dieser Aufgabe ganz einbringen.
27.02.2010, 20:16
Finde nicht das es ein 100% Muss ist. Aber…wie immer gilt…mehr ist auch mehr…und kann nie schaden…Zudem kann man seine ideen dann 1:1 umsetzen.
27.02.2010, 22:01
Nun es kommt drauf an, was sie designen. Also bei Webseiten schon, aber bei Autos eher nicht.
02.03.2010, 20:15
Hallo zusammen. Unsere Wandtattoo designer brauche wirklich keine Ahnung von HTML haben. Allerdings ist es sicherlich von Vorteil wenn gewisse Grundlagen vorhanden sidn. Kann ja nicht schaden
07.03.2010, 01:52
Ich finde es sehr wichtig. Alle designs müssen sinnvoll umsetzbar sein. Ob die Designer das dann letztlich auch tun oder günstig in USA/Kanada durch einen der zahllosen PSD2HTML Services umsetzen lassen, ist eine andere frage, aber sie müssen das Wissen haben.
13.03.2010, 15:28
Der Artikel ist sehr interessant. Mir stellt sich dabei aber eine ganz andere Frage als die, ob man als Webdesigner HTML können sollte, nämlich ob man langfristig auf dem Markt bestehen kann, wenn man sich nur auf das Design beschränkt. Je mehr man selbst machen und umsetzen kann, desto größer ist wahrscheinlich auch die Chance, ausreichend Aufträge an Land zu ziehen. Daher kann es nicht schaden, sich in die Materie einzuarbeiten, auf lange Sicht lohnt sich das bestimmt.
14.03.2010, 15:17
Ein Designer sollte meiner Meinung nach schon zu mindestens Grundkenntnisse in HTML/CSS vorweisen können. Es kommt natürlich darauf an, was sie designen. Beim Webdesign sollte es dazugehören. Ein reiner Designer, der Grafiken entwirft muss kein HTML können.
Stimme als mit der Aussage “It depends” überein.
15.03.2010, 14:45
Ich denke schon, dass ein Designer html kennen sollte. Zumindest dir Grundlagen!!