No NoFollow, die Initiative

23.01.2005, 09:21 in netzwelt. Trackback-URL, Kommentar-Feed.

Dirk Olbertz, Haiko Hebig und Sascha Carlin haben auf nonofollow.net die No NoFollow Initiative ins Leben gerufen.

Wir möchten Dich davon überzeugen, auf nofollow zu verzichten und uns zu unterstützen. Zu diesem Zweck haben wir hier einige sehr gute Gründe gegen nofollow zusammengetragen und zeigen Dir, dass wir mit dieser Meinung nicht alleine stehen.

12 Gründe gegen nofollow


  1. nofollow verhindert Kommentarspam nicht
  2. nofollow ist semantisch unkorrekt
  3. nofollow zerstört Verbindungen zwischen Websites
  4. nofollow ist nur nützlich für Suchmaschinen, nicht aber für Menschen
  5. nofollow könnte genutzt werden um Websites auszusperren
  6. nofollow diskriminiert reguläre Benutzer als Spammer
  7. nofollow nimmt Kommentatoren die verdiente Aufmerksamkeit

  8. nofollow wird Kommentarspam nicht unterbinden
  9. nofollow könnte genutzt werden um Weblogs zu diskriminieren
  10. nofollow hindert das Web daran, ein Netz zu sein
  11. nofollow unterbindet die Verbreitung von freier Meiungsaüßerung
  12. nofollow wurde im Stillen entwickelt, und nur Suchmaschienenbetreiber waren an der Diskussion beteiligt

No NoFollow Initiative

Weitere No NoFollow Informationen und Buttons stehen zur Verfügung.

Update Das Thema wird, entgegen meiner ursprünglichen Annahme, immer noch heiß diskutiert. Wer dranbleiben will, liest bei Moe weiter.

Werbeunterbrechung

Kommentare und Feedback (6)

Gravatar von MarioMario (#)
23.01.2005, 04:19

Die Argumente gegen rel=“nofollow” sind doch absolut an den Haaren herbeigezogen und zum größten Teil falsch. Weder ist das semantisch nicht korrekt, noch werden da Verbindungen zerstört oder es wird jemand diskriminiert.

Einzige die (doppelte) Aussage in den Punkten 1 und 8 kann momentan noch nicht beurteilt werden. Das wird sich erst mit der Zeit zeigen.

Gravatar von ManuelaManuela (#)
23.01.2005, 04:54

Ich denke, momentan sind die meisten Webmaster in der Lage, das Attribut zu verwenden oder eben nicht. Gründe für Beides können gefunden werden und so muss jeder selbst entscheiden. Die Verwendung hängt meiner Meinung nach vom Blogformat ab. Wer sein Blog moderiert und nicht hunderte von Kommentaren pro Tag bekommt, benötigt es wohl nicht. Wer Kommentare bekommt, nur des PR wegen, …

Ich stimme auch nicht allen 12 Punkten zu, die die Initiative veröffentlicht hat, denke aber, es ist wichtig, diese Gedanken zu veröffentlichen. Was mich verwundert, ist die recht emotionale Diskussion.

Wie gesagt, jeder sollte sich eine Meinung bilden und entscheiden. Was die Zeit bringt, werden wir sehen, denn die grossen Bloganbieter implementieren das Attribut auf jeden Fall.

Gravatar von Martin RöllMartin Röll (#)
23.01.2005, 11:41

Das ist nicht richtig. Ich bin an der Initiative nicht beteiligt.

Gravatar von ManuelaManuela (#)
23.01.2005, 11:44

Hallo Martin, ich hatte meine Information von http://www.nonofollow.net/index.php?title=NoNoFollow:About
Ich korrigiere das oben.

Gravatar von SirPremeSirPreme (#)
24.01.2005, 08:46

Ich arbeite grade an einer neuen Version meines Gästebuchs. nofollow ist da schon fest mit eingeplant. Die Idee finde ich jedenfalls gut und richtig. Semantisch inkorrekt ist das sicher nicht. Spam vermeidet es nicht, kann ihn aber sicher einschränken. Einträge Marke “Reich in Minuten” dürfte jeder kennen. Man vermeidet zumindest, dass solche Seiten auf diesem Weg verbreitet werden. Eine ordentliche Site hat es jedenfalls nicht nötig sich via Gästebucher bekannt zu machen.

Gravatar von webgreenhornwebgreenhorn (#)
21.01.2006, 09:21

Noch ein eigens für die Sache no-nofollow erstellter Button: http://www.webgreenhorn.com/blog/i-do-follow/84/

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