Pro und Contra »Wordpress« als CMS

28.08.2006, 09:13 in . Trackback-URL, Kommentar-Feed.

Für Interessierte, die überlegen WordPress auch als CMS einzusetzen, bietet das blogHelper Blog momentan einige lesenswerte Beiträge. So wird in At BloggingPro: 5 Reasons to Use WordPress as a CMS und 5 Reasons Not to Use WordPress As a CMS das »Für und Wider« der Verwendung von Wordpress als CMS diskutiert. Wer sich für die Nutzung von Wordpress entscheiden sollte, findet unter Using WordPress as CMS eine kleine Serie, die man im Auge behalten sollte. Momentan schon vorhanden sind die folgenden Beiträge:

  1. Fundamental Theory
  2. Fundamental Technical Stuff
  3. All-in-One Guides

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Kommentare und Feedback (11)

Gravatar von John WranaJohn Wrana (#)
28.08.2006, 10:25

Der eigentliche Link zu den 5 Gründen WP als CMS zu nutzen ist dieser hier: 5 Reasons to Use WordPress as CMS.

Der Link zu den 5 Gründen WP nicht als CMS zu verwenden läuft ins Leere, er existiert zwar, aber es ist kein Inhalt vorhanden. Vielleicht ein Hinweis darauf, daß es keine Gründe gibt die gegen WP als CMS sprechen würden. :D

Nein, im Ernst: Die Kontra-Gründe hätten mich mal interessiert.

Gravatar von ManuelaManuela (#)
28.08.2006, 10:30

John, ich hatte bewusst auf den Beitrag bei blogHelper verwiesen, denn über den hatte ich ja geschrieben. 5 Reasons Not to Use WordPress As a CMS kann ich ganz normal aufrufen, mit Inhalt?! Vielleicht ein temporäres Problem?

Gravatar von Dennis BlöteDennis Blöte (#)
28.08.2006, 10:32

Sehr gut, danke für den Hinweis – sowas kann ich aktuell ganz gut gebrauchen :)

Gravatar von JohnJohn (#)
28.08.2006, 10:42

Manuela schrieb:

Vielleicht ein temporäres Problem?

Jau, jetzt gehts. :-) Okay, also die 5 Gründe WP nicht als CMS zu verwenden sind eher untergeordneter Natur und nicht mit den starken Pro-Aspekten zu vergleichen. Deshalb findet sich im Beitrag dann auch der Absatz:

All this might look a bit harsh considering how good WP already is, but if you’re thinking of using WP for very specific or very complex tasks, you’ll have to weigh it against more suitable CMSes – sooner or later.

Ich denke für »normale« CMS Aufgaben ist WP perfekt geeignet. Es bietet nicht nur alles was man braucht, sonder ist im Gegensatz zu den größtenteils monströsen CMS-Paketen sehr leicht zu erlernen, zu konfigurieren und zu verändern. Nur in wirklich größeren Projekten, wie z.B. Firmen-Intranets, Businness-Websites u.ä. machen sicherlich Pakete vom Ausmaß eines Typo3 Sinn. Vor kleineren bis mittleren sog. CMS-Lösungen braucht sich WP aber auf keinen Fall verstecken. Insbesondere wenn man schon etwas versierter im Umgang mit PHP und MySQL ist, gilt: “anything goes”. ;-)

Gravatar von LifestyleLifestyle (#)
28.08.2006, 13:44

wordpress nimmt schon ne menge arbeit ab und ich denke die nachteile kann man hinnehmen, ist aber individuell zu entscheiden, je nachdem was man publizieren will.

Gravatar von Susanna KünzlSusanna Künzl (#)
29.08.2006, 12:08

Ich habe den Eindruck, dass die meisten Pro- und Contra-Argumente an den echten Vor- und Nachteilen von WP als CMS vorbeigehen. Wen interessiert schon im professionellen Bereich, ob es da nette templates für gibt ;)

Wichtiger ist für mich:
+ WP kann eine hierarchische Menüstruktur nachbilden
+ WP kann sauberen Code
+ WP hat einben brauchbaren, DAU-tauglichen Editor, wenn ich ihn etwas zurechbiege.
+ WP ist auch im Backend übersichtlich, wenn ich die Rechte für den Redakteur beschneide
+ Es bringt von Hause aus Möglichkeiten mit sich, Content unterschiedlich einzubinden, z.B. eine Liste von angeteaserten News in der rechten Spalte (als Archiv).

Negatives fällt mir nicht so viel ein, am meisten die rudimentäre User-Verwaltung (kein Vergleich mit dem Boliden TYPO3) und die Aufmerksamkeit, die man als Redakteur der richtigen Platzierung einer Seite im Seitenbaum widmen muß. Vielleicht noch die unflexiblen Formulare. Sonst ist es ein nettes Tool für die kleinere Website, das ich gerne anwende.

Gravatar von ManuelaManuela (#)
29.08.2006, 19:55

Was ich vor allem an Wordpress mag, wenn es um eine kleine CMS-Funktionalität für kleine Seiten geht, ist die Übersichtlichkeit bei der Seitenerstellung und verwaltung. Wer es von Movable Type her gewöhnt ist, mit diversen Index-Templates zu arbeiten, empfindet Wordpress als einen kleinen Segen :).

Gravatar von Arne KriedemannArne Kriedemann (#)
30.08.2006, 09:55

Hallo Manuela,

schöner Beitrag.
Ich habe WordPress immer als reines Blog-System und weniger als CMS gesehen, insofern ist eine neue Betrachtungsweise inkl. pro und contra sehr interessant.
Hinweis:
Da jibbet nen Tippfehler:
…Wer sind das für die Nutzung…(Anfang des vorletzten Satzes)
Anstatt sind soll da wohl ein sich stehen.
Nach evtl. Korrektur den Hinweis bitte entfernen, danke.

Gravatar von ManuelaManuela (#)
31.08.2006, 08:36

Danke Arne, hab es geändert.

Gravatar von Thomas HölzlThomas Hölzl (#)
04.09.2006, 22:48

Einer der Hauptgründe für mich sind die große Anzahl an Themes, die man meist recht gut für seine eigenen Bedürfnisse umbiegen kann

Gravatar von triggertrigger (#)
11.10.2006, 15:43

der tatsächliche vorteil ist doch, dass eine wp cms lösung in den meisten fällen auch die schnellste lösung darstellt.

natürlich hat wp seine grenzen und es lassen sich nur kleine bis mittlere projekte damit umsetzen. aber genau hier schliesst wp eine lücke.
wer keine lust hat sich wochenlang in monster wie typo3 einzuarbeiten oder auch dinge wie das veraltete typo3 backend design als störend empfindet ist mit wp bestens bedient.

der code ist der zweite wichtige punkt. wenig andere systeme spucken mit so wenig aufwand sauberen code aus. auch suchmaschinen freuen sich über wp und indizieren den content recht schnell, was nicht zuletzt an der rss unterstützung liegt.

naja ich bin pro wp als cms, auch wenn ich das template argument lächerlich finde.

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