Re-Designs und ihre Rezeption

27.05.2004, 08:29 in netzwelt. Trackback-URL, Kommentar-Feed.

In den Einzeilern schon kurz erwähnt hatte ich die Re-Designs von mezzoblue und stopdesign. Während Dave Shea mit “Proton”, einem Design, das schon seit November 2003 in Arbeit war, sehr unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen hat, wurde Douglas Bowmans Stopdesign rund um positiv aufgenommen. Bowman hat im Gegensatz zu Shea ein schnörkelloses Basisdesign erstellt, das ganz klar noch im Aufbau ist. Ich persönlich habe mich zwar mit dem neuen mezzoblue noch nicht angefreundet, bin aber schon der Ansicht, dass ein designerischer “Mehrwert” zu erkennen ist, der bei Stopdesign noch fehlt. Um so erstaunlicher fand ich das Feedback, das beide erhalten haben. Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang ein Artikel von D. Keith Robinson, der sich mit den Risiken eines Re-Designs befasst. Robinson spricht aus Erfahrung und hat auch ein paar beachtenswerte Tipps:


  • Make sure you really need a redesign first. There are many, many times when it might not be worth the risk, let alone the time and effort.
  • Set concrete, realistic goals for your new design and stick to them. Don’t get too crazy.
  • Let your visitors know it’s coming beforehand.
  • User test your new design before you launch. At least have a few “user representatives” go through the site and offer feedback.
  • Consider a staged approach instead. Maybe you just need to enhance portions of your site, not the whole thing.
  • Consider a beta version to let people try it out first.
  • Gather feedback about what your visitors would like from a redesign before you begin.
  • Respond to feedback (both before and after relaunch) and make changes if needed.


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